Das habe die Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, teilte die Partei mit.

Bei den Wahlen von 2011 hatte die konservativ-freichristlich geprägte EDU mit fünf Kandidierenden knapp 0,5 Prozent aller Wählerstimmen im Kanton Solothurn erreicht. Diese kamen bei der Mandatsverteilung der SVP zugute, da die EDU eine Listenverbindung mit der SVP eingegangen war.

Bezüglich Listenverbindung für die diesjährigen Wahlen habe sich die EDU noch nicht entschieden, teilte Parteipräsident Eduard Winistörfer (Heinrichswil-Winistorf) auf Anfrage mit. Auch wenn die EDU nur ein kleines Stimmenpotenzial mitbringt, ist dieses für alle grossen Parteien von Interesse: Im Rennen, ob im Oktober CVP, SP oder SVP einen Sitz abgeben müssen, kann es auf jede Stimme ankommen. Aufgrund der politischen Ausrichtung scheint eine Listenverbindung der EDU mit CVP oder SP allerdings unwahrscheinlich – ernsthaft in Frage kommen dürfte einzig die SVP. (cva)