7 Monate Gefängnis
«Drogenpfarrer» sieht ein: «Ich hätte früher Stopp sagen sollen»

Pfarrer A.W. wird wegen Drogengeschäften zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt. Kann der Verurteilte mit der Strafe leben oder wird er das Urteil weiter ziehen? Wie geht es weiter für ihn?

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Das Bezirksgericht Bülach fällte am Mittwoch das Urteil für den ehemaligen Subinger Pfarrer. Weil sich dieser in Drogengeschäfte hineinziehen liess, wird er nun zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 7 Monaten verurteilt.

A.W.* berichtet «Keystone» gegenüber, dass er mit dem Entscheid des Gerichts enttäuscht sei. Er habe gehofft, den Gerichtssaal mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten verlassen zu können.

Der 45-Jährige habe sich aber wieder gefangen und überlege, ob er das Urteil anfechten wolle oder nicht. A.W. sieht ein, dass er «früher hätte Stopp sagen sollen» und der Mittäterin nicht alle Schuld zuweisen könne.

Er sucht einen neuen Job – auch als Pfarrer– sieht aber in diesem Tätigkeitsbereich «keine grosse Wahrscheinlichkeit, eine Stelle zu finden».

Zurzeit macht der Ex-Pfarrer ein kaufmännisches Praktikum, er sei aber bereit «jede Stelle anzunehmen, die sich bietet». (nac)

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