Drei Mal zum Einsatz kommt Bau- und Justizdirektor Roland Fürst am Nationalfeiertag - und zwar innerhalb einer Stunde. Um 10.45 Uhr startet er in Niederbuchsiten, muss um 11.15 Uhr in Gunzgen und um 11.45 Uhr in Härkingen am Rednerpult stehen. «Die Idee ist, dass ich immer eine Viertelstunde Zeit habe, um mit dem Auto zu verschieben, und eine Viertelstunde zum reden», erklärt Fürst gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn.

Mit dem Volk noch ein paar Worte zu wechseln, dafür wird ihm die Zeit fehlen. Das sei schade, so Fürst, aber es sei eine Ehre, wenn man angefragt werde als Erst-August-Redner.

Auch drei Reden hält Remo Ankli. Er wird aber keinen Stress haben, von einem zum anderen Ort zu kommen. Ankli tritt um 10 Uhr in Breitenbach auf, spricht um 14 Uhr in Laupersdorf und erst abends um 20 Uhr in Hofstetten. Was noch dazukommt: Der Bildungs- und Kulturdirektor ist der einzige, der schon am 31. Juli Reden schwingt (16 Uhr in Nunningen, 18.30 Uhr in Wangen b.Olten). Deshalb schafft er es auf ein Total von fünf Reden.

Die übrigen drei Regierungsräte haben je einen Einsatz. Landammann Peter Gomm spricht um 13 Uhr in Subingen, Roland Heim um 10.30 Uhr in Aedermannsdorf und Esther Gassler um 18.30 Uhr in Grenchen.