Zusammenschluss
Drei Raiffeisenbanken planen eine gemeinsame Zukunft

Die Raiffeisenbanken Solothurn, Wandflue und Weissenstein prüfen zurzeit wegen des raschen Strukturwandels im Bankenmarkt intensiv einen partnerschaftlichen Zusammenschluss. Entschieden werden soll es anlässlich der jeweiligen Generalversammlungen.

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Grund für die angestrebte Zusammenarbeit ist der rasche Strukturwandel im Bankenmarkt. (Symbolbild)

Grund für die angestrebte Zusammenarbeit ist der rasche Strukturwandel im Bankenmarkt. (Symbolbild)

zvg

Grund für den angestrebten Zusammenschluss ist der rasche Strukturwandel im Bankenmarkt, wie die Raiffeisenbanken am Freitag in einer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben. Die Bankenwelt sehe sich mit gewaltigen Herausforderungen konfrontiert. Genannt werden veränderte Kundenbedürfnisse und Rahmenbedingungen, höhere Qualitätsansprüche, neue gesetzliche Anforderungen, rasante Entwicklungen der Bankentechnologie und zusätzliche Sicherheitsmassnahmen, welche hohe Investitionen auslösen und zu einem gestiegenen Kostendruck führen würden.

Zusammenschluss erhöht Entwicklungschancen

Die Verwaltungsräte der Raiffeisenbanken Solothurn, Wandflue und Weissenstein sind daher zur Auffassung gelangt, dass ein Zusammenschluss bessere Entwicklungschancen bietet.

In einem nächsten Schritt werden die Modalitäten des beabsichtigten partnerschaftlichen Zusammenschlusses ausgearbeitet. «Die drei Raiffeisenbanken sind überzeugt, dass ein Zusammengehen in Bezug auf Bankgrösse, Geschäftspotential und Infrastruktur eine interessante Zukunftsperspektive bietet und sehen deshalb vor, den Zusammenschluss an den Generalversammlungen im Jahr 2016 zu beantragen», heisst es im Communiqué.

Im Zentrum der Überlegungen der drei Banken stehe, was den Genossenschaftern und den Kunden langfristig den höchsten Nutzen bringe. Die gewohnte Kundennähe der drei genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken soll beibehalten werden.

Das Zusammenrücken der drei Bankinstitute würde zu einer Raiffeisenbank mit über 20‘000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von derzeit gut 1.5 Milliarden Franken führen.