Ausbau im Kanton
Doppelstockzüge nach Zürich und Viertelstundentakt fürs Bipperlisi: So investiert der Bund in die Bahn

Der Bund will in den nächsten Jahren massiv in die Bahn-Infrastruktur investieren. Dies hat auch für den Kanton Solothurn konkrete Folgen: Auf mehreren Strecken wird der Halb- oder sogar Viertelstundentakt eingeführt, auf der Jurasüdfusslinie sollen Doppelstock-Züge zum Einsatz kommen.

Raphael Karpf
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Als eine der Massnahmen zur Entlastung sollen auf der Jurasüdfusslinie Doppelstock-Züge fahren.

Als eine der Massnahmen zur Entlastung sollen auf der Jurasüdfusslinie Doppelstock-Züge fahren.

KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Um das Bahn Angebot weiter zu stärken, will der Bund bis 2035 fast 12 Milliarden Franken in den Ausbau der Bahn-Infrastruktur investieren. Damit reagiert der Bundesrat auf die steigende Nachfrage im öffentlichen Verkehr. Er hat am Dienstag die entsprechende Botschaft ans Parlament überwiesen.

Diese Investitionen sollen auch im Kanton Solothurn den überfüllten Zügen den Kampf ansagen. Konkret bedeutet dies:

  • Die S-Bahn von Olten nach Zofingen und das Bipperlisi von Solothurn nach Flumenthal sollen neu im Viertelstundentakt fahren.
  • Die Züge auf der Strecke Biel–Solothurn–Zürich und der Regio Solothurn–Oensingen–Zürich sollen neu im Halbstundentakt fahren.
  • Weiter sollen zur Kapazitätsoptimierung auf der der Jurasüdfusslinie Doppelstockzüge zum Einsatz kommen.
  • Der Bahnhof Olten wird ausgebaut.
  • In Oensingen und Dornach entstehen neue SBB-Haltestellen: «Oensingen Dorf» und «Dornach Apfelsee».

Der Bund will nebst dem Personenverkehr auch in den Güterverkehr investieren. So werden mehrere Expresstrassen ausgebaut, etwa zwischen Basel-Olten-Bern oder Solothurn-Lausanne.

Bundesamt für Verkehr

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