Staatsanwaltschaft
DNA-Probe des Lehrers führte zum Luzerner Missbrauchs-Fall

Der Primarlehrer S.E. konnte nur dank einer DNA-Probe der Solothurner Staatsanwaltschaft mit dem Kindsmissbrauch im Kanton Luzern in Verbindung gebracht werden.

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Der Primarlehrer S.E. soll im Kanton Luzern sexuelle Handlungen mit Kindern begangen haben. (Symbolbild)

Der Primarlehrer S.E. soll im Kanton Luzern sexuelle Handlungen mit Kindern begangen haben. (Symbolbild)

Solothurner Zeitung

Gegen den Primarlehrer S.E. wurde zuerst nur wegen Verdacht auf Kinderpornografie ermittelt. Dann wurde bekannt, dass ihm im Kanton Luzern sexuelle Handlung mit Kindern vorgeworfen wird.

Die mutmassliche Verbindung zwischen dem Lostorfer und dem Luzerner Fall wurde gemäss Recherchen des TV-Senders Tele M1 dank eines glücklichen Umstandes entdeckt: Im Zuge ihrer Ermittlungen in Sachen Kinderpornografie hatten die Solothurner Strafverfolger S.E. eine Speichelprobe abgenommen.

Und siehe da: Die DNA-Spur erwies sich als identisch mit Spuren, welche die Luzerner Behörden im Zusammenhang mit einem Fall sexueller Handlungen mit Kindern aus dem Jahr 2012 verfolgte.

Ohne diesen schweren Vorwurf würde S.E. jetzt vermutlich immer noch in Lostorf unterrichten. (lsc)