Kuh-Attacke

Diese Warntafel und weitere Massnahmen sollen Kuh-Attacken vorbeugen

Die Kuh-Attacke auf eine Wanderin in der vergangenen Woche warf einige Fragen und Unsicherheiten bei Wanderern auf dem Weissenstein auf. Die betroffene Bauernfamilie hat nun reagiert und eine Fachorganisation für die Unfallprävention eingeschaltet.

In einem Schreiben teilt die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft mit, dass die betroffenen Bauernfamilien auf dem Weissenstein, «als sehr gewissenhafte und verantwortungsvolle Tierhalter, nach dem Vorfall umgehend professionelle Beratung angefordert hatten.» Die Beratungsstelle hilft nun den Bauernfamilien auf dem Weissenstein ein Präventionskonzept zu planen und anschliessend schrittweise umzusetzen, um Kuh-Attacken auf Menschen in Zukunft zu vermeiden.

Tierschutz und Qualität des Wandergebiets soll hoch gehalten werden

Ziel ist, dass durch die geplanten Massnahmen, unter Berücksichtigung des Tierschutzes und des Tierwohls,

ebenfalls die Qualität des Wandergebietes Weissenstein möglichst hoch gehalten werden kann. Nach sorgfältiger Abklärung konnte in der Kuhherde kein verhaltensauffälliges Tier ausgemacht werden, trotzdem wird die Mutterkuhherde die nächsten Wochen nicht auf einer Weide gehalten, die Wanderwege kreuzt.

Tafel warnt vor Mutterkuh-Herden

Weiter wird der Wanderweg auf die Röti aktuell an den Rand der Weide verlegt und ausgezäunt. Geringe Wegkorrekturen werden dazu führen, dass die Röti auf den offiziell ausgeschilderten Strecken weiterhin ohne Gefahr und Einschränkungen erreicht werden kann, heisst es in der Mitteilung weiter.

Als weitere Massnahme wird zudem künftig jeweils der Aufenthaltsort der Herde mit der offiziellen Warntafel «Kuhmütter schützen ihre Kälber – halten Sie Abstand!», an den offiziellen Wanderwegen deutlich markiert werden. (sbi)

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