Energiestädte

Die Vorreiterrolle der «Energiestädte» wird belohnt

Energiestadt. (Symbolbild)

Energiestadt. (Symbolbild)

Die Solothurner Energiestädte Grenchen, Oensingen, Olten, Solothurn und Zuchwil wurden in Olten für ihre Verdienste im Energiebereich ausgezeichnet und «rezertifiziert».

Die Energiestädte hätten ihre Voreiterrolle im Kanton zum Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energien mit der erneuten Zertifizierung bestätigt, heisst es in einer Mitteilung des Kantons. «Das Label Energiestadt steht für höhere Lebensqualität, neue Arbeitsplätze, bequemere Mobilität, bessere Dienstleistungen und zielgerichtete Energie- und Klimapolitik.»

Der Kanton profitiere von den Energiestädten, weil energiepolitische Innovation auf kommunaler Ebene gelebt und gefördert wird. Die Energiestädte seien auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft, dienten als Vorbilder und böten die Möglichkeit, Neues zu testen und einzuführen.

Energiepolitik des Kantons

Die Regierungsräte Esther Gassler und Walter Straumann würdigten an der Feier die Verdienste der Energiestädte und präsentierten ihre Gedanken zur Energiepolitik des Kantons. So habe man rund 20 kantonale Gebäude eruiert, die für Solaranlagen geeignet sind, erklärte Gassler.

Auch die Vertreter der Städte präsentierten konkrete, zur Nachahmung empfohlene Projekte: in Oensingen die Holzschnitzelheizung für die Überbauung Leuenfeld, in Grenchen die geplante Windenergieanlage auf dem Grenchenberg, in Zuchwil die Photovoltaikanlage auf der Eishalle des Sportzentrums, in Solothurn die gemäss der 2000-Watt-Gesellschaft geplante Überbauung «Weitblick» und in Olten die Sanierung des Stadthauses. (sks,otr)

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