römisch-katholischen Synode Solothurn
Die Synodalrechnung weist einen Ertragsüberschuss aus — das Budget schliesst mit einer roten Null

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Das Budget 2021 schliesst mit einer roten Null. (Symbolbild)

Das Budget 2021 schliesst mit einer roten Null. (Symbolbild)

zvg

Coronabedingt fand dieses Jahr nur eine Synodalversammlung der römisch-katholischen Synode in der Solothurner Rythalle statt. Es waren auch weniger Synodalen zugegen, nur eine und nicht zwei Personen pro Kirchgemeinde, wie aus der Mitteilung der Kommunikationsverantwortlichen Susan von Sury-Thomas hervorgeht. Präsident Kurt von Arx begrüsste insgesamt 57 Teilnehmer.

Die aus den Beiträgen der Kirchgemeinden gespiesene Synodalrechnung wies 2019 bei einem Umsatz von etwas unter 2,9 Millionen Franken, welcher hauptsächlich für kirchliche Institutionen und anderssprachige Missionen verwendet wird, einen Überschuss von 25'000 Franken aus. 35'000 Franken konnten dem Ertragsausgleichsfond zugewiesen werden. Das Budget 2021 ist praktisch unverändert und schliesst mit einer roten Null ab. Budget und Rechnung wurden diskussionslos genehmigt.

Weiter ist der Mitteilung zu entnehmen: Die vom Kanton finanzierte Finanzausgleichsrechnung, die hauptsächlich für Beiträge an Fachstellen und gesellschaftsrelevante Institutionen verwendet wird, erhielt 2019 noch 2,5 Millionen Franken; dieser Betrag wird 2021 im Rahmen des neuen Finanzausgleichs der Kirchen Solothurn auf 2,3 Millionen reduziert. Um die Leistungen aufrechtzuerhalten, werden dem Ertragsausgleichfonds 230'000 Franken entnommen. Den gegenüber dem Vorjahr unveränderten Steuerungsgrössen und Globalkrediten wurde zugestimmt.

Finanzprojektionen 2022–2024 der Synode zeigten sowohl bei der Synodalrechnung als auch bei der Finanzausgleichsrechnung ein vorderhand ausgeglichenes Bild; es gebe allerdings Unwägbarkeiten, besonders sei aufgrund der Coronakrise auch ein Einbruch beim Kirchensteueraufkommen zu erwarten. (szr)