27.Juli 2015

SOBV Jugend Brass Band

Der Countdown läuft!

In diesen Tagen ist es vorbei mit der Ruhe in Zweisimmen. Die beiden Brass Bands des SOBV sind hart am Arbeiten. Die B-Band unter der geduldigen Leitung von Mario Schubiger feilt das Zusammenspiel mit einem Choral. Der Klangausgleich sitzt noch nicht – dann probiert man halt noch einmal. Die Arbeit lohnt sich, das 1x1 des Zusammenspiels muss immer erarbeitet werden. Das ist auch bei den viel routinierteren Bandmitgliedern der A-Band nicht anders. Dirigent Roland Fröscher gibt sehr genaue Anweisungen, was wie zu spielen ist. Wirklich beeindruckend, wie hier konzentriert gearbeitet wird. Nach der Gesamtprobe folgt die Registerprobe, in der Finessen der Technik und Dynamik gefeilt werden.

Die 7 Registerleiter, alle selbst Meister ihres Fachs, leiten die Jugendlichen mit einer guten Mischung zwischen Hartnäckigkeit und Spass motivierend an. Ein Augenschein in der Registerprobe lässt so vielfältige, methodische wie pädagogische, Tricks erkennen, dass man gut nachvollziehen kann, dass diese Proberei trotzdem riesen Spass macht. Ergänzend dazu können die Jugendlichen Einzelunterricht bei Andrea Vonk geniessen. So werden sie auch in ihrem persönlichem Niveau geschult und gefördert.

Beide Bands erarbeiten ein Konzertprogramm, das sie an zwei gemeinsamen Auftritten vortragen werden. In jedem Konzert gibts die „grossen“ Werke, die besonders anspruchsvoll sind. Dieses Jahr wartet die A-Band mit „A London Overture“ von Philip Sparke und die B-Band mit „Antruras“ aus der Feder von Gion Andrea Casanova. Selbstverständlich sind auch Soli einzelner Musiker zu hören. In diesem spielt Jérôme Müller mit jeder Band als Gastsolist ein Solo und aus den Reihen der A-Band ist gar das Duett „Perhaps Love“ mit Marco Eggenschwiler auf dem Euphonium und Benjamin Meister auf dem Cornet zu hören.

Die Ergebnisse dieser Proben sind am 31. Juli im Landhaus Solothurn und am 2.August im Mühlemattsaal in Trimbach zu hören.

Die Ergebnisse dieser Proben sind am 31. Juli im Landhaus Solothurn und am 2.August im Mühlemattsaal in Trimbach zu hören.

Jeder Lagertag beginnt mit Morgensport – meistens ein bisschen Joggen. Verständlicherweise sind da nur wenige dabei. Dann folgt ein kurzes Warm-up, um 8:00 Uhr gibt es Frühstück. Ab 9 Uhr wird geprobt. In 3 mehrstündigen Blöcken wird der ganze Tag geprobt. Am Abend gibts dann Abwechslung und Erholung. Auch der Mittwochnachmittag ist traditionell spielfrei, dieses Jahr besuchen die 65 Jugendlichen den Kletterpark in Zweisimmen. Der gute Zusammenhalt in der Band ist ein nicht zu unterschätzender Wert. Viele Bandmitglieder kommen bereits Jahr für Jahr in diese Lagerwoche, nicht zuletzt wegen den Freundschaften, die sich über alle Kantonsgebiete hinweg gebildet haben. So treffen Schwarzbuben auf Niederämter und auf Thaler – ein schöner Spiegel unseres Kantons.

9. Juli 2015

Jubla St. Niklaus

Hopp de Bäse – ab nach Hogwarts!

Am Montag begrüsste uns Harry Potter in Hogwarts, welches sich bei uns in Thörishaus (BE) befindet. Er bat uns um unsere Hilfe, damit wir gemeinsam seinen Erzfeind, Voldemort, besiegen können. Natürlich helfen wir ihm! Bis heute haben wir drei von sieben Horkruxen zerstören können und somit ist der Feind bereits geschwächt. Jedoch haben wir nicht nur Horkruxe zerstört, sondern viele andere tolle Dinge erleben können. Gleich nach Beginn des Lagers begannen wir Hogwarts zu verschönern und bauten als Highlight einen Aussichtsturm, welcher mit der legendären Hogwartsfahne geschmückt wird. Aber auch eine Sonnenliege und eine Eulenpost wurden kreativ gestaltet. Ebenfalls haben wir unsere eigene Zauberausrüstung gebastelt, wie Besen und Zauberstab. Danach besuchten wir unsere erste Flug- und Zauberstunde und lernten von unseren Professoren wie wir mit diesen Utensilien umgehen müssen. Am nächsten Tag folgte das Quidditchturnier, wo wir unser Erlerntes in die Tat umsetzten.

Dieses Jahr haben wir es sehr gut mit unserem Lagerplatz getroffen, welcher unmittelbar an der Sense liegt, denn bei diesen heissen Temperaturen waren Teilnehmer wie auch wir Leiter froh um eine tägliche Erfrischung. Wir freuen uns auf weitere Erlebnisse, wie die heutige 2-Tages Wanderung (Zauberschulreise) und das trimagische Turnier.

Joëlle Krestan und Lisa Allemann

Jubla Bellach

International Police Academy: Wer schliesst als bestes Polizeikorps ab?

Mit einem strengen Aufnahmetest startete am Samstag die Internationale Police Academy der Jungwacht/Blauring Schar Bellach. Nach der bestandenen Prüfung reisten wir nach Ibergeregg im Kanton Schwyz um die harte Ausbildung zum Polizisten in Angriff zu nehmen. In Theorie- und Praxisstunden erlernten wir sehr viele Dinge über die Arbeit bei der Polizei. Von Verkehrskunde über Selbstverteidigung bis hin zur Festnahme eines Räubers war alles dabei. Auch der Frühsport vor dem Zmorge und das korrekte Anmelden und Antreten durften nicht fehlen. Dies natürlich immer mit korrektem Polizeitenue.

Ein Highlight war sicherlich die Praxisstunde mit dem Thema «Schmuggler-Banden festnehmen». Beim rasanten Geländespiel wurden unzählige Schmuggler gestellt und deren Diebesgut beschlagnahmt. Die vielen Kühe drumherum und deren «Geschenke» auf dem Schmugglerfeld brachten zusätzliche Arbeit beim anschliessenden Reinigen der Polizeikleidung.

Die vier Länder-Teams England, USA, Mexiko und China kämpften am Donnerstag während der anstrengenden Wanderung um den Titel des besten Polizeikorps der Welt. Am Freitag erwartet die Polizeianwärter dann noch die grosse Abschlussprüfung. In den Fächern Verkehrskunde, Kriminaltechnik und allgemeines Polizeiwissen müssen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, um das angestrebte Diplom zu erhalten. Alle sind gespannt, wer am Samstag als offizieller Internationaler Sommer-Lager-Polizist heimreisen wird.

Luisa Heiniger, Jungwacht/Blauring Schar Bellach

8. Juli 2015

Pfadi St.Urs

Wir, die rund fünfzig Kinder und Jugendlichen der Pfadi St. Urs, reisen in den Wilden Westen, welcher für zwei Wochen im Thurgau liegt. Auf dem Platz herrscht sofort ein reges Treiben, Zelte werden aufgebaut, Latrinen gebuddelt, Feuerstellen eingeheizt. So entsteht langsam eine kleine Wildweststadt. Bei einem abendlichen Cowboylagerfeuer haben wir unsere kleine Stadt, durch eine faire Abstimmung, auf dem Namen „St. Urs Lake City“ getauft. Unsere PTA (Pfadi trotz allem), welche sich aus körperlich und geistig beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen zusammensetzt, ist mit uns in den Wilden Westen gereist. Mit ihrem Tante Emma Laden bringen sie Frieden in den Wilden Westen. In ihrem Tipi verkaufen sie viele praktische Artikel, um uns das Leben zu vereinfachen. Die Jungs von 10 bis 15 Jahren haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine Poststelle zu errichten. Mit viel Elan haben sie eine funktionstüchtige Telegraphenleitung aufgebaut.

Damit wir in der Hitze der ersten Lagerwoche einen kühlen Kopf bewahren, hat unsere Mädchengruppe einen Saloon mit vielen frischen Getränken in Betrieb genommen! Der wirtschaftliche Aufschwung in „St. Urs Lake City“ ist auch einigen Banditen zu Ohren gekommen. Unsere Bank musste voller entsetzen feststellen, dass fast all unser Gold und Silber geraubt wurde. Bei einer Stadtversammlung fiel der Verdacht auf die berühmt-berüchtigten Daltons. Am nächsten Morgen machen sich unsere drei Gruppen in verschiedene Himmelsrichtungen auf, um die Spur der Halunken aufzunehmen. Ob wir sie wohl dingfest machen können?

Linda Flück

Pfadi PASS & Weissenstein

Alles begann letzten Sonntag, als die Pfadis der Pfadi Abteilungen Stadt Solothurn & Weissenstein aufgrund einer Einladung des Ministerpräsidenten der freien Republik Eldorado nach Höfen bei Thun reisten. Der besagte Ministerpräsident erbte nämlich vor einiger Zeit das Grundstück seines Onkels mit der Bedingung, darauf einen unabhängigen Staat zu gründen. Ihm wurde jedoch schnell klar, dass dieses Unterfangen weitaus anspruchsvoller ist als gedacht, sodass er nebst den bereits ansässigen Bauern, seinen Mitministern und einer Grenzwache uns Pfadis nach Eldorado einlud, um ihm beim Aufbau seines Staates zu unterstützen.

Dort angekommen, mussten die Pfadis ihre Pässe, welche ihnen im Voraus zugeschickt wurden, vorweisen, damit sie überhaupt die Grenze passieren konnten. Danach stellten die Pfadis ihre Fähigkeiten beim Lageraufbau unter Beweis, weshalb der Ministerpräsident mit seiner Entscheidung, uns einzuladen, überaus glücklich war. Nebst den Zelten, den sanitären Einrichtungen, der Küche und sonstigen Bauten, wurde sogar ein grosser Holzturm errichtet, welcher einen guten Überblick über das ganze Staatsgebiet erlaubt. Eldorado ist sogar im Besitz einer eigenen Währung, damit auch hier der Handel aufblühen kann.

Am Dienstagabend beichteten uns die Minister, dass alle Kartoffelvorräte für eine Ameisenzucht eingesetzt wurden, welche jedoch noch vor dem Verspeisen durch uns flüchten konnten, weshalb unsere Lebensmittelvorräte nun äusserst knapp sind. Aus diesem Grund sind die Pfadis heute auf der Wanderung zu einem Kontaktmann, welcher uns hilft, unsere Vorräte wieder aufzufüllen.

Und zur Belohnung gehen wir am Donnerstag alle zusammen in die Badi um dann endlich wieder einmal frischgeduscht viele weitere gemeinsame Abenteuer zu erleben.

Christoph Ott v/o Nemo und Louis Stemmer v/o Scampi

Jubla Neuendorf

Es war einmal vor langer langer Zeit…

… genauer Samstag der 4. Juli 15, als sich die Jubla Neuendorf zur Buchveröffentlichung der Cousins Grimm, den Ur-Ur-Ur Enkeln der berühmten Gebrüder Grimm, traf. Gespannt erwarteten wir die neuen Märchen. Es stellte sich schnell heraus, dass nicht alle Märchenfiguren mit der Neuverfassung zufrieden waren. Zwar war Hänsel überglücklich, dass er in Rotkäppchen die Liebe seines Lebens gefunden hatte, seine Schwester Gretel jedoch, fand dies nicht besonders lustig, da ihr Bruder nicht mehr mit ihr spielte. Der Streit endete so, dass sich alle zusammen nach Adelboden in die Residenz der Cousins Grimm begaben, um den Streit zu schlichten.

Mit Hilfe Aller, konnten wir diesen Streit aus der Welt schaffen. Doch bald schon ergaben sich neue Probleme.

Der grosse böse Wolf war unzufrieden, da er von Hänsel vertrieben wurde und sich einen neuen Unterschlupf suchen musste. Zusammen gelang es uns eine neue Hütte für den Wolf zu bauen.

Auf der Wanderung besichtigten wir die Häuser der 7 Zwerge, die jüngeren Teilnehmer konnten sich am Nachmittag in der Badi abkühlen, während die Älteren gegen Abend an einem Bach halt machten, und über dem Feuer kochen wollten. Leider erreichte uns eine Gewitterfront einige Stunden früher als gedacht und wir mussten das ganze Essen blitzartig abbrechen.

Am Abend erzählten die Cousins Grimm eine neue Geschichte aus ihrem Buch: Der Prinz hatte seine Karte, die ihn zu Rapunzel’s Turm führen sollte, verloren und war am Boden zerstört. Zum Glück half ihm der gestiefelte Kater, so dass sie Rapunzel befreien konnten. Der bösen Stiefmutter, welche Rapunzel eigentlich vergiften wollte, gefiel dies gar nicht. Der Prinz lud zur Feier alle ins Schloss zu einem Wellness Morgen ein. Ausser Rumpelstilzchen. Beleidigt schmiedet er nun gemeinsam mit der bösen Stiefmutter einen Racheplan... wie wird das Märchen enden?

Dominique Misteli, Jubla Neuendorf

7. Juli 2015

Stöcklilager Zuchwil

An der Zauberschule von Avalon

Wir wurden von der Zauberschule Avalon zu ihrem legendären Zauberturnier eingeladen. Natürlich haben wir zugesagt, um gegen andere Zauberschulen aus der ganzen Welt anzutreten. Am Samstag wurden wir von Schulleiter Cornelius Miraculix und allen Zauberlehrern in Zuchwil abgeholt. In der Schule angelangt, wurde jedes Kind vom magischen Hut in seine Lagergruppe eingeteilt. Darauf gestalteten die Teilnehmer/innen ein Gruppenplakat. Zusätzlich wurden die Zauberschulregeln besprochen. Am Montag lernten wir unsere Gegner kennen. Cornelius Miraculix war erstaunt, dass wir – im Gegensatz zu den anderen – ohne Vorbereitung und Ausrüstung am Turnier teilnehmen wollen. Er gab uns noch eine Chance, unser Auftreten zu verbessern, worauf wir einen tollen Zauberstab kreierten. Nun sind wir bereit für das Zauberturnier. Dies feiern wir mit einer pompösen Open-Air-Disco! Zu Beginn des Turniers erwartete uns eine grosse und aggressive Spinne. Um dieses Spiel zu gewinnen, müssen wir der Spinne eines ihrer Eier wegnehmen. Dazu brauen wir einen Schlaftrank, der die Spinne besänftigt. Unsere Konkurrenten von den Schulen Groosos und Phönix scheiterten mit ihrem Trank. Nur unser Trank ist perfekt und wir können ohne Problem der Spinne ihr Ei klauen. Cornelius Miraculix gratuliert uns für unsere Leistung und gibt uns den Tipp, unsere Zauberkünste aufzufrischen.

Doch plötzlich hören wir einen Knall und eine dunkle Gestalt steht mit vier Gefährten im Türrahmen: Mortulas, ein vermeintlich besiegter Bösewicht, ist zurückgekehrt und fordert uns auf, zu verschwinden. Unsere Gegner verlassen Avalon. Sie wollen nichts mit dem Bösewicht zu tun haben! Doch wir lassen Cornelius und die anderen Lehrer/innen nicht im Stich und wollen ihnen beim Verbannen von Mortulas helfen!

Übermittelt von Cornelius Miraculix.

Jubla Balsthal

Als die Piraten in Sörenberg strandeten

Nach einer mehr oder weniger ereignislosen Carfahrt trafen wir in Sörenberg ein. Nachdem die Zimmer bezogen werden konnten, wurde ein Block über philippinische Spiele durchgeführt. Nach dem Abendessen tauchte eine Piratencrew auf, die uns mitteilte, dass ihr Schiff gekentert sei und sie unsere Hilfe bräuchten, um es wieder zu reparieren. Um uns ins Piratenleben einzuführen, mussten die Teilnehmer eine Piratenflagge basteln, um so ihr Revier zu markieren und feindliche Piraten abzuschrecken. Diese Fahnen wurden dann bewertet und jede einzelne Gruppe bekam Münzen. Je nachdem wie schön die Fahne war, mehr oder weniger.

Die versammelte Jubla Balsthal

Die versammelte Jubla Balsthal

Am nächsten Tag tauchte nach dem Morgenessen der 1. Offizier auf und verkündete, dass der Captain des Schiffes sehr grossen Wert auf körperliche Fitness legt. Deshalb mussten alle Kinder unter Beweis stellen, wie fit sie sind. Nach dieser Anstrengung wurde uns von der Küche ein leckeres Mittagessen serviert. Der Matrose erschien am Nachmittag und gab uns wichtige Überlebenstipps, um uns in der freien Natur durchschlagen zu können. Nach dem Abendessen ging es besinnlich weiter. In der hauseigenen Kapelle wurde ein Gottesdienst abgehalten. Anschliessend mussten die einzelnen Lagergruppen je ein Stimmungsbarometer bauen und ihre aktuelle Gruppenstimmung bekanntgeben. Kurz darauf war dann auch schon ein weiterer Tag zu Ende.

Jubla Balsthal in Sörenberg

Jubla Balsthal in Sörenberg

Am dritten Tag tauchte dann endlich der Captain auf. Dieser hatte bis dahin seinen Papagei suchen müssen, der ihm entwischt war. Er berichtete uns, dass beim Kentern des Schiffes die Galionsfigur zu Bruch gegangen sei. Er bat uns, ihm eine neue zu bauen und aus Dank dafür würde er uns dafür eine Schatzkarte überlassen. Er schickte seinen Kundschafter voraus, dass dieser den Schatz schon mal bergen konnte. Doch nachdem eine neue Galionsfigur gebaut wurde, kehrte der Kundschafter zurück und erstattete den Bericht, dass es zu weit und zu schwer sei den Schatz zu finden. Die ganze Schar müsse sich gemeinsam auf den Weg machen, um den Schatz zu finden. Somit wurden die Rucksäcke gepackt und wir begaben uns auf den Weg. Da es wirklich sehr weit war, wurden Zelte errichtet und wir konnten die Tipps, die uns der Matrose am Vortag gegeben hat, sehr gut in die Praxis umsetzen. Nach einem gemütlichen Zusammensein am Lagerfeuer und feinen Schoggibananen neigte sich ein weiterer Tag dem Ende entgegen.

Rahel Fluri

6. Juli 2015

Jubla Härkingen

Schmuggeln, fälschen, Geld waschen – die Mafiosi erlernen ihr Handwerk

Kurz nach 9 Uhr trafen kürzlich die ersten Mafiosi zur Testamentsverlesung des verstorbenen Capo ein. Nachdem die sechs Familienstämme Panucci, Torelli, Rinaldi, Prosciutto, Biancchi und D’Onnisciente zusammen mit ihren Kindern ihr Erbe entgegennehmen durften, machte sich die gesamte Sippe auf den Weg nach Zuoz, wo sich die Sommerresidenz des Capo befindet. Dort sollte der einzige nicht im Testament geregelte Punkt geregelt werden: die Nachfolge des Capo. Anschliessend an die vierstündige Carreise bezogen die Mafiosi ihre Gemächer und durften sich mit Haus, Umgebung und Lagerregeln vertraut machen. Abends wurde in einem ersten Geländespiel ein Spion ermittelt, welcher dank dem Einsatz der gesamten Mafiahorde aus dem Verkehr gezogen werden konnte. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Geldes: Im morgendlichen Geländespiel wurde zunächst noch Geld – wie in den guten alten Zeiten des Capo – von Hand gewaschen, bevor man sich entschied, das Vermögen von einem Geldwäscher maschinell reinigen zu lassen. Nachmittags druckten alle ihre eigenen Banknoten; dank der Kreativität der Mafiosi lief die Linoldruckpresse auf Hochtouren. Das somit noch grössere Kapital durften die Familienstämme am Casinoabend versuchen zu vervielfachen; ein Unterfangen, welches jedoch nicht jedem Mafioso gelang.

Die gesamte Mafiahorde jagte erfolgreich einen Spion.

Die gesamte Mafiahorde jagte erfolgreich einen Spion.

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht startete man am Montag früh in den Fälschungstag. Portmonees, Taschen, T-Shirts – es wurde alles gefälscht, was irgendwie möglich war. Bevor man am Abend die Falschware über die Grenze schmuggeln konnte, musste am Nachmittag ein Zeltlager in Grenznähe erstellt werden, um die Schmuggelware sicher deponieren zu können.

Jubla Härkingen

Pfadi Olten

Die Wölfe sind auf dem Planeten Nouvota gelandet

Kürzlich trafen neun Wölfe der Pfadi Olten sowie deren Leiterinnen und Leiter auf der Trottermatte auf den Weltraumreisenden Fara Una. Dieser war mit seinem Raumschiff dort gelandet und empfing Funksignale von einem fremden Planeten. Die Einladung zu seiner Raumstation in Ederswiler JU nahmen wir gerne an. Dort angekommen, bereiteten wir uns auf die Reise vor. Als wir am Abend die Reise antraten und auf Nouvota ankamen, war es leider schon zu dunkel, um den fremden Planeten zu erkunden. So verschoben wir dies auf den nächsten Tag. Nach dem Frühstück gingen wir Spuren nach, die auf fremdes Leben auf Nouvota schliessen liessen. Mehr als Hinweise darauf fanden wir jedoch nicht. Wegen des warmen Wetters war die Wasserrutschbahn am Nachmittag eine erfrischende Abwechslung. 

Erfrischung auf der ausserirdischen Wasserrutschbahn.

Erfrischung auf der ausserirdischen Wasserrutschbahn.

Am Abend bekamen Mulan, Akoya, Tazai und Caprea ihre Pfadinamen, nach dem sie blind verschiedene Aufgaben gelöst haben. Als wir nach der Taufe noch ums Lagerfeuer sassen, sahen wir eine dunkle Gestalt ums Lagerhaus herumhuschen, die jedoch gleich wieder verschwand. So gingen wir unverrichteter Dinge ins Bett. Aber als am Montagmorgen Fara Una uns auf eine frische Spur aufmerksam machte, entdeckten wir einen grünen Nouvota-Bewohner. Blöderweise konnten wir uns mit ihm nur per Zeichensprache verständigen. Also machten wir uns daran, eine Möglichkeit zu finden, uns mit ihm zu verständigen. Schliesslich konnte er dank einer Sprachmaschine unsere Sprache lernen und wir erfahren, dass Schtones, so der Name des Wesens, von etwas Bösem bedroht wird und unsere Hilfe in dieser Woche benötigt.

Sabina von Atzigen v/o Aurora

Jungwacht und Blauring Fantasia Kriegstetten

Weck s'Gäub i dir!

Diesen Sommer feiern wir von der Jungwacht und Blauring Fantasia Kriegstetten unseren 20. Geburtstag. Um dieses besondere Ereignis richtig feiern zu können, arbeiteten die rund 20 Fantasia-Leiter bereits seit längerer Zeit an einem geheimen Jubiläumsprojekt – einer Zeitmaschine.

Nachdem wir vor einem Jahr das fehlende Maschinenteil bei den Wikingern im hohen Norden ergattert hatten, ist unser Projekt nun endlich abgeschlossen. Die Maschine funktioniert und wir können unseren Plan in die Tat umsetzen.

Mit 36 treuen und mutigen HelferInnen aus dem Wasseramt und Umgebung starten wir den einzigartigen Versuch, die Zeit anzuhalten. Das führt dazu, dass wir genug Zeit haben, um unser grosses Jubiläumsfest im September vorzubereiten und später auch geniessen zu können.

Das Abenteuer startete am Montag in Kriegstetten. Von dort aus reisten wir mit dem Car in unser Geheimlabor, versteckt im Simmental in St. Stephan.

Uns erwarten 10 spannende Tage mit hoffentlich viel Sonnenschein und nicht allzu grosser Hitze. Wir freuen uns auf unsere Jubiläums-Gäste und eine grosse Party.

Quaki v/o Andrea Schnyder (Schar- & Lagerleiterin) 

5. Juli 2015

Jugendarbeit Unterleberberg

Rund 60 Zauberlehrlinge haben sich am Sonntag mit dem Hogwartsexpress auf den Weg nach Prêles gemacht. Vor Ort wurden sie mit einem Willkommensapèro von der Abschlussklasse und den Vertrauenslehrern begrüsst.

Auch das Direktorat ist anlässlich des ersten Schultages angereist. Der Direktor der Zauberschule Hogwarts ist sich ganz sicher, dass dieser Jahrgang fast so erfolgreich wird wie der bekannte Jahrgang mit Harry Potter, Hermine Granger und Ron Weasley.

Bereits am Sonntag wurden die Schüler mittels eines Sportaufnahmetestes geprüft. Weil viele Zauberlehrlinge nicht alles Zaubermaterial mitgebracht haben, musste anschliessend jeder Schüler mit einer Einkaufsliste in der Winkelgasse seine Besorgungen machen.

Jedes Kind konnte sich einen Besen, einen Kräutergarten und vieles mehr kaufen. All dieses Material wird während der einwöchigen Zauberausbildung benötigt. Während der Shoppingtour in der Winkelgasse wurden die Ergebnisse des Sportaufnahmetests von den Lehrern ausgewertet.

Nach dem ersten Abendessen in unserer Zaubermensa wurden alle Lehrlinge vom sprechenden Hut auf die Häuser eingeteilt. Anschliessend wurden Umhänge und Abzeichen in den entsprechenden Farben hergestellt.

Und was gehört noch zu einem richtigen Zauberer? Ein Zauberstab. Am Montag konnte sich jeder Zauberschüler aus seinem vorbestellten Holz vom Sonntag seinen eigenen Zauberstab schnitzen. Nebst der Aufgabe, einen persönlichen Zauberstab zu schnitzen, lernten die Kinder auch einzelne Schnitztechniken.

In den folgenden Tagen werden wir noch so einige Ausbildungen absolvieren. Zum Beispiel wartet am Mittwoch eine Besenschulung auf alle Fluganfänger.

Die Vertrauenslehrer sind bereits jetzt begeistert von diesem hervorragenden Jahrgang und sind sich sicher, dass noch viele Überraschungen auf die Zauberlehrlinge warten.

Sandra Augstburger und Fabienne Ruch