Solothurner Verband der Raiffeisenbanken

Die Solothurner Raiffeisenbanken steigern ihren Gewinn

In den 20 Banken der Solothurner Raiffeisenbanken mit ihren rund 70 Geschäftsstellen arbeiten 479 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 35 davon sind in Ausbildung. AZ/Archiv

In den 20 Banken der Solothurner Raiffeisenbanken mit ihren rund 70 Geschäftsstellen arbeiten 479 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 35 davon sind in Ausbildung. AZ/Archiv

Der Regionalverband der Solothurner Raiffeisenbanken darf auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Dies obwohl die Richtlinien bei Kreditvergaben zurzeit streng sind und die Zinsen gesunken sind.

20 Raiffeisenbanken sind es, die im Regionalverband zusammengeschlossen sind. Dieser hat heute die Zahlen zum Jahr 2015 veröffentlicht. Aus Sicht der Raiffeisenbanken sind die Resultate durchaus erfreulich.

Die Anzahl Mitglieder hat sich reduziert. Waren es 2014 noch 112'101 Personen, die den Mitgliederbanken angehörten, sind es nun 112'260 Personen. Das bedeutet, dass sich der Mitgliederbestand um 0.1 Prozent respektive 159 Personen reduziert hat. Die Mitgliederzahlen bleiben also konstant. Der durchschnittliche Marktanteil der Mitgliederbanken in ihren Geschäftskreisen beträgt 34 Prozent.

Wie sieht es beim Hauptertragspfeiler der Raffeisenbanken aus? Das Zinsgeschäft läuft gut. Trotz sinkender Zinsen. Der Zinsertrag konnte um 1.9 Prozent gesteigert werden. Das Wachstum im Bilanzgeschäft begünstigt die Entwicklung. Der Rückgang der Zinsmarge wurde folglich verlangsamt, von 1.28 auf 1.26 Prozent.

Steigende Kosten

Der Sachaufwand stieg um 5.6%,  der Personalaufwand um 1.1%. Somit erhöhen sich die Kosten um 2.8% auf CHF 81.492 Mio. Franken.

Doch obwohl die Kosten gestiegen sind, ergibt sich für die Raffeisen ein Bruttogewinn von 2.759 Millionen Franken. Das sind 5 Prozent mehr als im Vorjahr. 

Die Raiffeisenbanken sind einer der grössten Arbeitgeber der Region. 479 Mitarbeitend sind es. Und wieviele Steuern zahlen die Raffeisenbanken ein? 9'815'000 Millionen Franken. Das sind 12.8 Prozent mehr als im Vorjahr. (jos)

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