Die Solothurner Einwohnergemeinden haben 2011 einen positiven Selbstfinanzierungsgrad von 112,1 Prozent erreicht. Die durchschnittlichen Nettoschulden sanken auf 18 Franken pro Einwohner, wie der am Freitag veröffentlichten Finanzstatistik der Solothurner Einwohnergemeinden entnommen werden kann.

Der Selbstfinanzierungsgrad war damit erneut über den angestrebten 100 Prozent. Die Nettoinvestitionen lagen gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent tiefer und fielen auf 486 Franken pro Einwohner. Der aktuelle Selbstfinanzierungsgrad könne somit weiterhin als gut interpretiert werden, schreibt die Solothurner Staatskanzlei dazu.

Die Statistik zeigt auch, dass die Solothurner Gemeinden im Mittel einen Ertragsüberschuss von 50 Franken pro Einwohner ausweisen konnten - gegenüber 53 Franken im Jahr davor. Dies sei zwar der tiefste Wert in den letzten zehn Jahren, heisst es in der Mitteilung. Dennoch könne eine Stabilisierung ausgemacht werden.

Das durchschnittliche Staatssteueraufkommen betrug 2814 Franken pro Einwohner. Dies entspricht einem Rückgang pro Einwohner von 25 Franken gegenüber 2010. Der Wert des Staatssteueraufkommens lag aber immer noch nahe am langjährigen Höchstwert von 2857 Franken aus dem Jahr 2007. (sda)