«Wir sind im Plan», sagt Brigitte Marti, Projektleiterin des Kantonsratsaalumbaus, und fügt bei: «Am 30.Oktober wird der erste Sessionstag im neuen Saal über die Bühne gehen können.» Die Erledigung sämtlicher noch offener Arbeiten bezeichnet die Frau vom Hochbauamt aber dennoch als eine «sportliche Aufgabe».

Eine Herausforderung stellt zurzeit vor allem die Programmierung der elektronischen Abstimmungsanlage dar. Marti: «Bevor die Programmierung erfolgen kann, müssen die verschiedenen Abstimmungsszenarien und die Darstellungsform der Resultate präzis definiert werden.» Neben der Abstimmungsanlage beschäftigt die Verantwortlichen die rechtzeitige Fertigstellung des «Medienrings» an der Decke in der Saalmitte.

Dieser regelt die Beleuchtung des ganzen Saals und zudem werden hier die Kameras installiert, mit denen die Sessionen aufgenommen werden. Die gesamte «Oberfläche» des Saals, wozu die Einrichtung, der Teppich und die Wände gehören, ist in weiten Teilen fertiggestellt. Hier fehlt jetzt vor allem noch die Wandtäferung, die – etwas aufgefrischt – vom alten Kantonsratsaal übernommen wird.