«Das Angebot entspricht einem echten Bedürfnis, über 780 000 Personen haben im vergangenen Fahrplanjahr vom neuen Angebot profitiert und die knapp zwei Kilometer lange Neubaustrecke seit der Eröffnung am 9. Dezember 2012 befahren.»

Fredy Miller, Direktor der asm, zieht denn auch ein positives Fazit: «Die Fahrgastzahlen der Verlängerung waren von Beginn weg erfreulich und steigerten sich im Jahresverlauf kontinuierlich. Heute zählen wir in Oensingen an guten Tagen insgesamt an die 1200 Ein- und Aussteiger». Das neue Angebot steigert laut asm die Attraktivität des gesamten öffentlichen Verkehrs in der Region.

Durch den Anschluss an die Fernverkehrszüge in Oensingen hätten sich die Reisezeiten aus den Gemeinden am Jurasüdfuss in Richtung Olten-Zürich markant verkürzt. Dies wirke sich auf das gesamte asm-Bahnnetz in der Region aus, so hätten die Passagierzahlen zwischen Langenthal und Solothurn gesamthaft um mehr als 18 Prozent zugenommen. «Die Zahl belegt eindrücklich, dass die Verlängerung hinsichtlich Takt, Anschluss und Komfort den Bedürfnissen dieser dynamischen Region entspricht», schreibt die asm.

Dank gezielter Massnahmen am Streckennetz und des Einsatzes modernem Rollmaterial könne die Mehrleistung der gefahrenen Kilometer (+11 Prozent) ohne zusätzliches Rollmaterial oder Personal erbracht werden. (szr)