Regio-Banken
Die Interessengruppe der Inlandbanken wächst weiter

Die Zersplitterung innerhalb der Bankiervereinigung verfestigt sich. Denn die im Verlauf dieses Sommers neu gegründete IG Inlandbanken erhält weiteren Zuspruch: Esprit-Bankengruppe mit Coop-Bank steht vor dem Beitritt.

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Die Bank Coop verdient weniger im Halbjahr

Die Bank Coop verdient weniger im Halbjahr

Keystone

«Die Esprit-Bankengruppe hat an ihrer Generalversammlung am 20.November im Grundsatz beschlossen, der IG Inlandbanken beizutreten», sagt Markus Boss, Chef der Regiobank Solothurn und Geschäftsleiter des Banken-Netzwerkes. «Jetzt müssen wir noch Details prüfen. Falls es keine bösen Überraschungen gibt, dann machen wir mit.» Der Beitritt soll «so schnell wie möglich» erfolgen.

Zu dem 2006 gegründeten Esprit-Netzwerk gehören nebst 14 regionalen Banken und Sparkassen auch die Coop-Bank, die Alternative Bank, die WIR-Bank sowie die VZ Depotbank. Bereits Mitglied der IG Inlandbanken sind die Raiffeisen-Gruppe, die Migros-Bank, der Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB), die Zürcher Kantonalbank (ZKB) sowie die RBA-Holding AG, die Gemeinschaftsorganisation von 37 Schweizer Regionalbanken, zu der unter anderem die Valiant gehört.

Das Ziel der neuen Interessengruppe ist es, die Anliegen der Inlandbanken verstärkt in den politischen Prozess einzubringen. Insbesondere bei der Ausgestaltung neuer Vorschriften, deren Zahl mit dem Beinahe-Kollaps der UBS sowie dem steigenden internationalen Druck auf das Bankgeheimnis massiv zugenommen hat. (FV)