Trimbach
Die Hug AG investiert acht Millionen Franken in Wernli-Fabrik

Ein gutes Zeichen für die Region Olten: Die Hug AG investiert in den nächsten beiden Jahren 20 Millionen in ihre Produktionsstandorte. Acht Millionen beträgt dabei das Volumen, das in die Wernli-Fabrik in Trimbach fliesst.

Philipp Felber
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Das Wernli-Gebäude in Trimbach.

Das Wernli-Gebäude in Trimbach.

Hansruedi Aeschbacher

Seit 2008 ist die Produktionsstätte in Trimbach Teil der Hug AG und nun werden in den nächsten zwei Jahren grosse Investitionen in Produktionsanlagen getätigt. Ein Gebäudeausbau ist dabei aber nicht vorgesehen, wie Andreas Hug, Vorsitzender der Geschäftsleitung, verrät. Ausgebaut werden speziell die Anlagen für die «Choco Petit Beurre»- und «Chocoly»-Produktion.

Des Weiteren wird eine Rationalisierung in der Verpackung angestrebt. «Ziel ist es, vermehrt kleinere Verpackungen für unterwegs anzubieten», sagt Hug. Auch Convenience-Produkte seien auf dem Vormarsch und müssen dementsprechend abgepackt werden. In den letzten Jahren hat die Hug AG die kleineren Verpackungen bereits getestet. Nun soll der Verpackungsprozess automatisiert werden.

Keine Kündigungen in Sicht

Die Rationalisierung wird nicht mit ausserordentlichen Kündigungen einhergehen, wie Hug versichert: «Wir werden die nötigen personellen Anpassungen über die normalen Personalwechsel vollziehen. Grundsätzlich ist aber die Anzahl der Stellen, die voraussichtlich abgebaut werden, klein.» Wie viele Stellen es genau sind, lässt sich laut Hug noch nicht genau beziffern. «Wir bauen weiter auf den Standort Schweiz, trotz der Frankenstärke», sagt Andreas Hug weiter. So wird in Malters eine alte Anlage komplett durch eine neue ersetzt, um der starken Nachfrage nach Dar-Vida-Produkten nachzukommen.

Frankenstärke bringt Probleme

Die Hug AG hat wie viele Schweizer Firmen mit dem starken Franken zu kämpfen. Daneben ist auch die Inlandnachfrage im Sinken begriffen. Vor allem auch, weil die Gastronomie weniger Touristen bewirten konnte. So bewegt sich der Umsatz der Unternehmensgruppe HUG-Familie auf Ende Juni knapp auf dem Vorjahresniveau.

Die Hug AG erwartet, gemäss einer Medienmitteilung, dass es 2015 zu einer Stagnation kommt. Es müssten weitere Private Label-Umsätze aufgegeben werden, wie bereits Ende 2011 in Folge der ersten Franken-Aufwertung.

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