GV Seilbahn Weissenstein AG

Die geplante Bike-Strecke lässt weiter auf sich warten

Nun wird es wohl 2020, bis die geplante Bike-Strecke auf dem Weissenstein realisiert werden kann - wenn überhaupt.

Nun wird es wohl 2020, bis die geplante Bike-Strecke auf dem Weissenstein realisiert werden kann - wenn überhaupt.

Die geplante Bike-Strecke auf dem Solothurner Hausberg wird wohl erst 2020 realisiert, wenn überhaupt. So der Ausblick der Seilbahn Weissenstein AG, die auf dem Berg ihre Generalversammlnug abhielt. Ab Sommer rechnet die Seilbahn zudem mit höherem Besucherandrag; wenn das umgebaute Kurhaus wieder eröffnet wird.

Es sei, wie auch schon auf dem Berg: Es geht etwas harzig. So unterrichtete Urs Allemann, Verwaltungsratspräsident der Seilbahn Weissenstein AG, die 233 Aktionäre der Bahn auf den Solothurner Hausberg über den Stand der Dinge der geplanten Bike-Strecke. Diese trafen sich am Dienstag zur Generalversammlung. Bei der Bike-Strecke verhält es sich laut Allemann so: Jeder wolle noch etwas dazu sagen. Zuletzt wurde ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt, 22 Eingaben wurden beim Kanton gemacht. Diese sollen in die Planung einfliessen.

Allemann meinte: «Biker hat man sowieso auf dem Berg», mit der geplanten Bikestrecke könne man diese kanalisieren. Ursprünglich geplant für 2019, wird die Strecke nun eher im nächsten Jahr realisiert – wenn überhaupt. Der Verwaltungsratspräsident erklärte nämlich auch, «auf Biegen und Brechen» sei man nicht auf die Strecke angewiesen.

Die Mitglieder in der oberen Reihe (v.l.): Susan von Teichman, Patrick Schlatter, Konrad Stuber, Rolf Studer, Beat Herzig, Peter Lukas Meier. Untere Reihe (v.l.): Urs Allemann (Verwaltungsratspräsident), Pirmin Bischof, Yves Derendinger.

Der Verwaltungsrat der Seilbahn Weissenstein AG wurde an der GV 2019 wieder gewählt

Die Mitglieder in der oberen Reihe (v.l.): Susan von Teichman, Patrick Schlatter, Konrad Stuber, Rolf Studer, Beat Herzig, Peter Lukas Meier. Untere Reihe (v.l.): Urs Allemann (Verwaltungsratspräsident), Pirmin Bischof, Yves Derendinger.

Dann wurde an der Versammlung aber auch zurück geschaut auf das Jahr 2018 – das Übergangsjahr. Der Umbau des Kurhauses startete; die Seilbahn musste kurzfristig mit einem eigenen Beizli auf dem Berg einspringen. 2018 war auch geprägt von einem wenig ergiebigen Winter – es gab keinen einzigen Schlitteltag. 231 570 Personen transportierte die Bahn – im Vorjahr waren es 296 049 gewesen. Zudem investierte die Bahn eine Million Franken in den Ausbau der Gondelgarage und in neue Gondeli. Die Leistung der Bahn wurde letztes Jahr von 900 auf 1200 Personen pro Stunde gesteigert.

Insgesamt habe man gut abgeschnitten, hiess es an der Generalversammlung. Der Gewinn liegt bei knapp 338 000 Franken. Man sei nun im fünften Betriebsjahr – jetzt hat man nicht mehr nur einfach eine neue Bahn, man müsse sich auch darauf einstellen, dass für die ausgebaute Bahn mehr Aufwendungen für den Unterhalt getätigt werden müssen. Zeit und Geld sparen will man dafür bei der Wartung der Bahn – so hat man letztes Jahr eine Methode erprobt, um die einzelnen Masten vor Ort zu reparieren: mit einer Plattform, von welcher aus Handwerker Zugang zu den Masten haben, anstelle eines Helikopters.

Ein grösserer Meilenstein dieses Jahr wird für die Bahn die Eröffnung des Kurhauses im August sein. Um der erwarteten höheren Besucherfrequenz gerecht zu werden, arbeitet die Seilbahn ein Jahr lang probeweise mit erweiterten Betriebszeiten; 2020 würden diese dann definitiv angepasst.

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