In vielen Spitälern ist die Geburtenzahl gegenüber 2012 deutlich gestiegen. Weiter ist sowohl die Anzahl an Mehrlingsgeburten, wie auch die Zahl künstlicher Befruchtungen angestiegen, wie Recherchen der «Schweiz am Sonntag» zeigen. Kinder zu haben liegt wieder im Trend. In der heutigen Zeit wird es immer einfacher Familie und Kinder unter einen Hut zu bringen.

Oliver Schneider, Leiter Marketing und Kommunikation der Solothurner Spitäler AG (soH) wird dazu wie folgt zitiert: «Es lässt sich zwar nicht statistisch belegen, aber wir haben das Gefühl, dass es häufiger vorkommt, dass Schweizer Paare zwischen zwei und vier Kinder haben.»

30 Geburten weniger

In der soH wurden 1130 Geburten gezählt (2012 waren es noch 1177), während das Privatspital Obach 425 Geburten verzeichnete (2012 waren es noch 436).

Sowohl bei den Spitälern der soH als auch bei dem Privatspital Obach wurden damit weniger Geburten als im Vorjahr verzeichnet. «Mit etwas über 30 Geburten weniger sind sie auch nicht so viel tiefer, als dass wir Erklärungsansätze suchten», sagt Eric Send, Mediensprecher der soH auf Anfrage. Weiter fügt er hinzu, dass auch im Solothurn die gleichen Trends wie in der restlichen Schweiz zu beobachten sind.

André Bourquin vom Privatspital Obacht sagt, dass mit nur 11 Geburten weniger als 2012 kein Grund besteht, nach Erklärungen zu suchen.