Die ersten Raubkatzen von René Stricklers Raubtierpark in Subingen wurden in den Sikypark in Crémines gezügelt. Dies meldet die Pro-Sikypark-Internetseite und bestätigt auch Werner Ballmer, Präsident Raubtierpark Subingen AG. «Wir haben in einer ersten Tranche drei Pumas in die renovierten Gehege des Sikyparks umplatzieren können.»

Die Umplatzierungen erfolgen, weil René Strickler seinen Raubtierpark in Subingen aufgeben muss. Die Vermieterin des Geländes hat nach einer Kündigung und einem jahrelangen Rechtsverfahren die Zusage von Strickler erhalten, dass er Subingen mit seinen Raubtieren verlassen wird. Mit der bis vor kurzem wirtschaftlich serbelnden Siky Ranch in Crémines, heute umbenannt in Sikypark, konnte eine neues Zuhause für die Raubkatzen gefunden werden.

Laut Werner Ballmer werden die Tiere gestaffelt nach Crémines transportiert. Dies, weil die entsprechenden Gehege erst noch gebaut werden müssen. Während die Pumas im bisherigen, nun renovierten Teil untergebracht werden, mussten für die Gehege der Tiger und Löwen erst die entsprechenden Bewilligungen eingeholt werden, die Ende Januar auch eintrafen.

Bereits könne die Aufrichte eines Geheges gefeiert werden, so Ballmer. Die Tiger und Löwen werden nun in Subingen für den Transport in den Sikypark trainiert. Sie werden in drei Tranchen im Mai gezügelt. Vorgesehen ist der Transport von insgesamt sechs Tigern und drei Löwen. Das Gelände des Raubtierparks in Subingen soll Ende Juni den Besitzern geräumt abgegeben werden.

«Nachhaltiges geschaffen»

In Crémines ist der Sikypark zu neuer Blüte erwacht. Die welschen Medien berichten von den Fortschritten. Der Andrang der Besucherinnen und Besucher nimmt zu, erklärt Werner Ballmer. «Ich glaube, wir haben hier nicht nur ein Rettungsprojekt für René Stricklers Raubtiere geschaffen, sondern auch eine nachhaltige Grundlage für einen funktionierenden Tierpark.»

Aber nicht alle Tiere von René Strickler werden den Sikypark erleben. In diesem Winter sind laut Internetseite des Raubtierparkes sechs Tiere, darunter drei Pumas, ein Löwe und ein Tiger sowie die 35-jährige Kragenbärin Timka gestorben oder von ihren Altersbeschwerden erlöst worden. «Natürlich wurden die Tiere bis zuletzt intensiv betreut und teilweise intensiv medizinisch versorgt.»

Absehbar sei aber gewesen, so Ballmer, dass nicht alle Tiere von René Strickler die strapaziöse Umplatzierung werden mitmachen können. Das sei auch in den Planungen der Gehege berücksichtig worden.