Recherswil
Die besten Jugendriegen des Kantons spielten um die Medaillen

800 sportliche Jungspunde bewiesen am kantonalen Final-Jugendspieltag Ehrgeiz und Spielfreude. Die Stimmung bei den einzelnen Teams war unterschiedlich.

Sandra Witmer
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Der Ehrgeiz und der Sportgeist steht den jungen Athletinnen ins Gesicht geschrieben.

Der Ehrgeiz und der Sportgeist steht den jungen Athletinnen ins Gesicht geschrieben.

Thomas Ulrich und Tina Dauwalder

Beim kantonalen Spiel-Final des Solothurner Turnverbandes (SOTV) in Recherswil flogen die Bälle zuhauf durch die Luft. Die besten Jugendriegen des Kantons massen sich in Alaska-, Völker-, Kasten-, Korb- und Volleyball sowie Ball über die Schnur. Bei den Ausscheidungen in den fünf Verbands-Regionen hatten sich über 100 Teams für den Final qualifiziert. So spielten über 800 Kinder und Jugendliche um die begehrten Medaillen.

Voller Einsatz beim Alaskaball
30 Bilder
Treffsicherheit war beim Korbball gefragt
Teamwork führt zum Sieg beim Alaskaball
Sogar während der Mittagspause wurde weitergespielt
Letzte Teambesprechung kurz vor Spielbeginn
Letzte Teambesprechung kurz vor Spielbeginn
Lauthalse Unterstützung von der Linie
Konzentration beim Volleyball
Kastenball
Jetz chüblets!
Freudensprünge beim TSV Kestenholz
Für die Verpflegung war gesorgt
Fangen oder nicht fangen - das ist hier die Frage
Ein Erinnerungsfoto darf natürlich nicht fehlen
Die Welt steht Kopf beim Alaskaball
Der TV Recherswil war Gastgeber des kantonalen Jugendspieltags
Der Final des kantonalen Jugenspieltages zog viele Bewegungsfreudige nach Recherswil
Denksport
Das Völkerballspiel verlief absolut umwerfend für den TV Recherswil
Bloss nicht den Ball aus den Augen verlieren
Bereit zum Angriff
Balljunge
Auf die Plätze, fertig, los!
Augen zu und durch beim Völkerball
Auch bei Herbstwetter lässt sich noch ein Eis geniessen
Alle im Team sind bereit zum Start
Alles Gute kommt von oben
Alles im Eimer_

Voller Einsatz beim Alaskaball

Tina Dauwalder und Thomas Ulrich

«Jipiiiiiiiiii! Ramona, klatsch ab!» Das Team des STV Stüsslingen hat Grund zu feiern. Die Mädchen haben soeben ein Spiel gewonnen, die Freude ist gross. Etwas gedämpfter ist die Stimmung beim Team des STV Laupersdorf. «Es könnte besser laufen», findet Leiter Florian Meier. Die Knaben dagegen sind ziemlich zufrieden. «Wir haben bisher zwei Spiele verloren und drei gewonnen, das ist doch nicht so schlecht», findet Raphael Koch. «Ich habe dafür extra zu Hause trainiert.» Das Team der Laupersdörfer ist froh, überhaupt starten zu können. Zwei Spieler sind krankheitshalber ausgefallen, weshalb die Mannschaft beinahe «forfait» geben musste.

«Zum Glück hat uns Gunzgen zwei Spieler ausgeliehen», freut sich Leiter Meier. So etwas geht im Turnen: Bei der Leitersitzung am Morgen werden unvollständige Teams mit überzähligen Spielern anderer Mannschaften «aufgefüllt», sodass möglichst viele Kinder und Jugendliche an den Start gehen können.

Trotzdem kein Podestplatz

Allerdings schafft es das gemischte Team aus Laupersdorf und Gunzgen nicht auf das Podest. Dafür gibt es drei Vereine, die je drei Mal auf dem Treppchen stehen: Meltingen-Zullwil aus dem Schwarzbubenland, Wolfwil und Stüsslingen. Meltingen-Zullwil schafft bei den Knaben Oberstufe sogar einen Doppelsieg – der einzige Verein, dem das an diesem Tag gelingt. Während die Oberstufenkinder Korb- und Volleyball spielen, ist für die Kinder der Mittelstufe Kastenball und Ball über die Schnur vorgesehen. Die kleinsten messen sich im Alaska- und im Völkerball. Gespielt wird in reinen Knaben- oder Mädchengruppen, zum Teil aber auch gemischt.

Die Organisatoren zeigen sich sehr zufrieden mit dem Anlass. «Es lief alles super», bilanziert SOTV-Jugend-Chef Peter Studer. Es gab keine gravierenden Unfälle und am Nachmittag kam sogar die Sonne hervor. «Der Turnverein Recherswil hat alles perfekt organisiert, die Anlagen sind in einem ausgezeichneten Zustand.» Das Lob gibt Reto Knecht, Recherswils Pressechef, gerne weiter. «Zum Glück hat der Landwirt uns angrenzendes Land zur Verfügung gestellt, sonst wäre der Anlass nicht möglich gewesen.» Immerhin mussten 18 Spielfelder eingezeichnet werden – auf einer Fläche von mehreren Fussballfeldern.

In zwei Jahren soll der kantonale Spiele-Final wieder stattfinden. Allerdings fehlt noch ein Organisator. «Wir würden gerne wieder einmal ins Schwarzbubenland reisen», sagt Peter Studer mit einem Augenzwinkern. Ramona aus Stüsslingen würde bestimmt gerne über den Berg fahren.