Landwirtschaftsschutz

Die besten Ackerböden sollen besser geschützt werden

Typische Feldbewässerung bei trockener Hitze.

Der Bund will die wertvollsten Landwirtschaftsflächen langfristig sowohl im Umfang wie auch in der Qualität sichern. Dazu wird der Sachplan Fruchtfolgeflächen (FFF) überarbeitet und gestärkt. Der Regierungsrat unterstützt diese behördenverbindlichen Festlegungen und Grundsätze.

Das Hauptziel des Sachplans Fruchtfolgeflächen (FFF) des Bundes ist es, in schweren Mangellagen die Versorgungsbasis des Landes mit Nahrungsmitteln zu sichern. Wie die Staatskanzlei mitteilt, wird dazu jedem Kanton eine Mindestfläche an FFF zugewiesen, die er nicht unterschreiten darf. Die Kantone sind aufgefordert, mit verbindlichen Massnahmen ihre Kontingente zu sichern und möglichst jeden Verbrauch von Fruchtfolgeflächen zu kompensieren. Als Grundlage führen sie ein Inventar, welches auf verlässlichen Bodendaten beruht.

Der Regierungsrat unterstützt die Festlegungen und Grundsätze. Er begrüsst, dass sich der Sachplan Fruchtfolgeflächen nicht nur auf die quantitative Sicherung der Flächen beschränkt, sondern auch die Qualität der Böden berücksichtigt. Deshalb ist es wichtig, dass der Bund einheitliche Qualitätskriterien vorgibt. Der Kanton Solothurn erfüllt diese bereits bei seinen Erhebungen der FFF. Gleichzeitig fordert der Regierungsrat, dass der Sachplan FFF bei der Kompensation den Kantonen einen Handlungsspielraum für flexible und praxisorientierte Lösungen zugesteht. (sks)

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