Arbeitsmarktzahlen

Die Arbeitslosenquote im Kanton steigt im September auf 1,8 Prozent

Regionale Arbeits Vermittlung RAV Solothurn (Symbolbild)

Regionale Arbeits Vermittlung RAV Solothurn (Symbolbild)

Laut einer Medienmitteilung des Kantons ist die Arbeitslosenquote im Kanton im September 2019 um 0,1 Prozent, also von 1,7 auf 1,8 Prozent, im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Mit einer Zunahme von 54 Personen befinden sich aktuell 2683 Arbeitslose im Kanton.

Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag im September bei 5461 und war damit um 71 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote verharrt somit bei 3,6 Prozent. In der Region Solothurn stieg die Stellensuchendenquote von um 0,1 Prozent auf 3,2 Prozent. Die Region zählte Ende September mit 1'675 Stellensuchenden 21 Personen mehr. Auch in der Region Grenchen erhöhte sich die Stellensuchendenquote von 0,1 Prozent auf 4,8 Prozent, dies bei 656 Stellensuchenden. Die Quote im Schwarzbubenland stieg mit sieben Stellensuchenden mehr von 2,5 auf 2,6 Prozent.

Die Region Olten schloss den September mit 15 Personen mehr ab. Das entspricht einer Stellensuchendenquote von 4,2 Prozent. In der Region Thal ging die Quote stieg die Quote um 0,2 Prozent auf 3,3 Prozent. Hier wurden laut der Medienmitteilung 13 Personen mehr gezählt, welche sich beim RAV zur Stellensuche angemeldet haben.

Im Vergleich zum Vorjahr entfällt die totale Stellensuchendenquote im Kanton jedoch mit 3,6 Prozent um 0,2 Prozent tiefer. 

Ähnliche Entwicklung zwischen Geschlechtern

Im September wurden zusätzlich 34 Männer stellensuchende Männer registriert. Somit stieg ihre Anzahl auf 2'887. Doch im Vergleich zum Vorjahr liegt die Stellensuchendenquote dennoch um 0,2 Prozent tiefer. Damals waren noch 2980 Männer stellensuchend. Die Anazhl stellensuchender Frauen nahm im September ähnlich zu, wie bei den Männern: Mit einer Zunahme von 37 Personen waren 2574 Frauen auf Stellensuche. Letztes Jahr waren dies noch 2798 Frauen. Der Frauenanteil im September lag bei 47,1 Prozent. 

Die Zahl stellensuchender Schweizer reduzierte sich im Berichtsmonat um vier auf 2839 Personen. Letztes Jahr waren es noch 3139 Stellensuchende. Ende September waren mit 2622 Ausländern 75 Personen mehr als im Vormonat stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil stieg gegenüber dem Vormonat somit von 47,3 auf 48,0 Prozent.

Zunahme in allen Altersklassen

Die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden nahm um eine Person auf 271 Personen ab, womit die Quote bei 4,1 Prozent verharrte. Bei der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen nahm die Zahl der Stellensuchenden um eine Person von 453 auf 454 Personen zu. Die Quote der 25- bis 29-jährigen stieg mit einer Zunahme von sechs Stellensuchenden auf 679 auf 4,4 Prozent. Jene der 30- bis 39-jährigen verharrte bei 4,3 Prozent. Dies bei 25 Stellensuchenden mehr. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-jährigen stieg um 0,1 Prozent auf 3,1 Porzent. Dies bei 20 Personen mehr und bei 1'045 Stellensuchenden. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen stagnierte die Quote bei 3,1 Prozent. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden nahm dabei um eine Person zu. In der Gruppe der über 60-jährigen stieg die Zahl der Stellensuchenden um 19 Personen. Die Quote erhöhte sich von 3,7 Prozent auf 3,8 Porzent.

Im Verlauf des Monats Juli 2019 haben 86 Personen ihr Recht auf Taggelder ausgeschöpft oder ihr Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ist nach Ablauf der zweijährigen Rahmenfrist erloschen. Das sind insgesamt 12 Personen weniger als im Vorjahr. Eine neue Rahmenfrist konnte nicht eröffnet werden. Die Aussteuerung erfolgt in dem Monat, in dem das letzte Taggeld bezogen wurde. 

Zu- und Abgänge sowie offene Stellen

Gegenüber dem Vormonat veränderte sich die Zahl der Zugänge von 814 auf 853 Stellensuchende. Gleichzeitig nahm die Zahl der Abgänge von 931 auf 777 Personen ab. Rund 65 Prozent der Abgänge gaben an, dass sie eine Stelle gefunden haben. Ende Monat waren 794 offene Stellen gemeldet. Davon unterlagen 524 Meldungen der Stellenmeldepflicht. (mgt/gue) 

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