Solothurn
Die Arbeitslosenquote im Kanton Solothurn stieg im November auf 2,5%

Für den Vormonat zählt der Kanton Solothurn 3266 arbeitslose Personen. Die Quote steigt damit von 2,3 auf 2,5%. Sozialplanmassnahmen im Zuge der Papieri-Schliessung dürften aber die Zunahme gebremst haben.

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Der Bund rechnet mit 40 000 zusätzlichen Arbeitslosen bis Ende 2012. Keystone

Der Bund rechnet mit 40 000 zusätzlichen Arbeitslosen bis Ende 2012. Keystone

Solothurner Zeitung

Im November ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 185 auf 3266 (Vormonat 3081) Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 2,3% auf 2,5%, bleibt damit aber hinter dem schweizweiten Durchschnitt von 3,1%. Die Zahl der Stellensuchenden liegt bei 5393 (Vormonat 5110) und ist damit um 283 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote verändert sich von 3,8% auf 4,1%. Jugendliche sind vom Anstieg kaum betroffen.

Am meisten Arbeitslose in Grenchen

Beim Blick auf die Regionen weist die Region Grenchen das stärkste Arbeitslosenwachstum auf: Dort gab es 55 Stellensuchende mehr, womit die Quote von 4,3% auf 4,7% anstieg. Um 0,2 Prozentpunkte stiegen die Quoten in den Regionen Solothurn (4,0% auf 4,2%), Thal (3,1% auf 3,3%) und Olten (4,1% auf 4,3%). Mit einem Anstieg der Quote von 2,8% auf 2,9% verzeichnete das Schwarzbubenland den geringsten Anstieg.

Drei Viertel der «Sappi»-Leute wieder beschäftigt

Doch angesichts der Schliessung der Biberister Sappi-Papierfabrik hätte es noch schlimmer kommen können. Abgefangen wurde das Problem dadurch, dass für drei Viertel aller Sappi-Angestellten eine Lösung gefunden werden konnte. Dies bestätigteauch Karl Vogel, Leiter des Jobcenters und Personalchef der Sappi Schweiz AG, auf Anfrage: «Die Solidarität unter den Arbeitgebern hat gespielt.» So haben etliche Firmen die Sappi-Angestellten übernommen. Das Jobcenter stellt kurz vor Weihnachten seine Tätigkeit allerdings ein. Für alle ohne Anschlusslösung sei danach das RAV zuständig, so Vogel weiter.