Quoten

Die Arbeitslosenquote im Kanton Solothurn stieg im Januar auf 2,3%

Die Arbeitslosenquote steigt im Januar. (Archiv)

Die Arbeitslosenquote steigt im Januar. (Archiv)

Im Januar 2020 stieg die Zahle der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 206 auf 3405 Personen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,1 Prozent auf 2,3 Prozent. Der Anstieg im Januar ist mehrheitlich auf saisonale Effekte zurückzuführen.

Die Staatskanzlei des Kantons Solothurn teilt die Zahlen der Arbeitslosenquote des Monats Januar im Kanton in einer Medienmitteilung mit. 

Regionen

Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 6'093 (Vormonat: 6'059, Vorjahresmonat: 6'107) und war damit um 34 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote verharrte bei 4,0% (Vorjahresmonat: 4,1%).

Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn stagnierte bei 3,6%. Die Region zählte Ende Januar 1'919 Stellensuchende, 31 Personen mehr. In der Region Grenchen veränderte sich die Quote ebenfalls nicht und steht bei 5,5%, dies bei 757 Stellensuchenden. Die Quote im Schwarzbubenland verharrte bei 3,0%. Dies bei sieben Stellensuchenden mehr. Mit 22 Personen weniger schloss die Region Olten den Monat Januar ab. Die Quote sank von 4,5% auf 4,4%. In der Region Thal erhöhte sich die Quote von 3,6% auf 3,8%. Hier wurden 13 Personen mehr gezählt, welche sich beim RAV zur Stellensuche angemeldet haben.

Geschlecht

Im Berichtsmonat waren 3'408 (Vormonat 3'363) Männer als stellensuchend registriert, 45 mehr als im Vormonat. Im Vorjahr waren es 3'348 Männer. 2'685 Frauen (Vormonat 2'696) waren im Januar 2020 auf Stellensuche. Dies war eine Abnahme von elf Personen. Im Vorjahresmonat waren es 2'759 Frauen. Der Frauenanteil lag bei 44,1% (Vorjahresmonat 45,2%).

Nationalität

Die Zahl der stellensuchenden Schweizer erhöhte sich im Berichtsmonat um zwei auf 3'079 Personen. Im Vorjahresmonat waren es noch 3'188 Stellensuchende. Ende Januar waren mit 3'014 Ausländern (Vormonat 2'982) 32 Personen mehr als stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil stieg gegenüber dem Vormonat von 49,2% auf 49,5% (Vorjahresmonat 47,8%).

Altersklassen

Die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden nahm um eine Person auf 249 Personen ab, womit die Quote bei 3,7% verharrte. Bei der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen nahm die Zahl der Stellensuchenden von 510 auf 493 Personen ab. Die Quote sank von 4,2% auf 4,0%. Die Quote der 25- bis 29-jährigen nahm von 4,9% auf 4,8% ab. Die Zahl der Stellensuchenden reduzierte sich um 19 Personen auf 742 Personen. Jene der 30- bis 39-jährigen nahm von 4,9% auf 5,0% zu. Dies bei 29 Stellensuchenden mehr. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-jährigen verharrte bei 3,6%. Dies bei drei Personen weniger und bei 1'246 Stellensuchenden. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen erhöhte sich die Quote von 3,3% auf 3,5%. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden nahm dabei um 42 Personen zu. In der Gruppe der über 60-jährigen stieg die Zahl der Stellensuchenden um drei Person. Die Quote stagnierte bei 4,0%.

Aussteuerungen

Im Verlauf des Monats November 2019 haben 73 Personen (Vormonat 85 Personen) ihr Recht auf Taggelder ausgeschöpft oder ihr Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ist nach Ablauf der zweijährigen Rahmenfrist erloschen. Eine neue Rahmenfrist konnte nicht eröffnet werden. Die Aussteuerung erfolgt in dem Monat, in dem das letzte Taggeld bezogen wurde. Im Vorjahresmonat wurden 74 Personen ausgesteuert.

Zu- und Abgänge sowie offene Stellen

Auf Grund technischer Probleme können für Januar keine Angaben zu den Zu- und Abgängen gemacht werden. Ende Monat waren 1041 offene Stellen gemeldet. Davon unterlagen 724 Meldungen der Stellenmeldepflicht.

Im Berichtsmonat waren 1‘330 Personen in einem Zwischenverdienst (Vormonat 1’344) engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden sank von 22,2 Prozent auf 21,8 Prozent.

Kurzarbeit

Für den Monat November 2019 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 8'036 Ausfallstunden für 168 betroffene Arbeitnehmer in sieben Betrieben ab.

Im Januar 2020 meldeten sich acht Betriebe für Kurzarbeit an. Im Vormonat gab es elf Anmeldungen. Betroffen könnten 86 Arbeitsplätze sein. (sks)

Hinweis: Die Arbeitslosenzahlen stehen im Verhältnis zu den Erwerbspersonenzahlen aus einem 3-Jahres-Pooling, das vom BFS aus den Strukturerhebungsdaten der Jahre 2015, 2016 und 2017 zum Erwerbsleben der Bevölkerung errechnet und bereitgestellt wird.

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