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Der Wirtschaftsversteher: Redaktor Franz Schaible geht in Pension

Franz Schaible feierte diesen Monat seinen 63. Geburtstag – mit heutigem Datum geht der Solothurner Journalist in Pension.

Vor 10 Jahren stiess Franz Schaible zur Redaktion Solothurner Zeitung/Grenchner Tagblatt. Mit diesem Schritt verlegte der erfahrene Wirtschaftsjournalist seinen langjährigen Arbeitsplatz von Zürich an seinen Wohnort Solothurn. Damit tat er etwas überaus Gutes für seine Lebensqualität, konnte er doch fortan frohgemut mit dem Velo zur Arbeit fahren und musste sich nicht mehr tagtäglich in die energieraubenden Pendlerströme einreihen. Gutes tat er aber auch für diese Redaktion. Die Leserinnen und Leser dieser Zeitung lernten die Vielfalt und das Geschehen der regionalen Wirtschaft dank Franz Schaible von einer neuen Seite kennen: Solothurns Gewerbe, die Industrie, der Handel und die Dienstleister geben bei genauerem Hinsehen weit mehr her, als ein erster Blick vermuten lässt.

Schaibles Berichte machten dies immer wieder von neuem deutlich. Hier ein Nischenplayer, der sich auf dem Weltmarkt durchgesetzt hat und sich keck behauptet, dort ein Unternehmen, das dank Innovationskraft neue Arbeitsplätze schafft. Mussten schlechte Nachrichten überbracht werden, tat Kollege Schaible dies mit dem nötigen Fingerspitzengefühl und wusste das Geschehen in seinen Kommentaren einzuordnen. Er interessierte sich jedoch nicht bloss für sein Fachgebiet, sondern nahm an Redaktionssitzungen ebenso lebhaften Anteil, wenn über gesellschaftliche, politische oder kulturelle Themen diskutiert wurde. Dies schlug sich wiederholt in Texten nieder, in denen seine Allrounder-Qualitäten zum Ausdruck kamen.

Als Wirtschaftsredaktor muss man Franz Schaible natürlich nicht rechnen lernen. Daher erstaunt es wenig, dass er sich nun im Alter von 63 Jahren etwas früher pensionieren lässt. Richtig – die ständig schrumpfenden Umwandlungssätze bei den Pensionskassen lassen grüssen. Wir freuen uns jedoch riesig, dass sich der Neo-Rentner bereit erklärt hat, auch in Zukunft (nach Lust und Laune) für diese Zeitung zu recherchieren und danach in die Tasten zu hauen.

Wir wünschen einem äusserst angenehmen und stets loyalen Kollegen einen reibungslosen Übergang in den neuen Lebensabschnitt, gute Gesundheit und Wohlergehen im Kreise seiner Familie.

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