Der Forstpersonalverband Kanton Solothurn (FPSO) hielt vergangene Woche auf der Hupp in Wisen ihre Generalversammlung ab. In seiner Rückschau über das vergangene Verbandsjahr warnte Präsident Georg Nussbaumer vor «extremen Entwicklungen», wie der Verband schreibt.

Es sei die Aufgabe des Forstpersonals, sich für multifunktionale Wälder einzusetzen. Eine rein wirtschaftsorientierte Waldbewirtschaftung einerseits oder die Aufgabe der Bewirtschaftung andererseits seien im Interesse der Bevölkerung und der Natur zu vermeiden.

Rücktritte im Vorstand

Im Herbst steht für den Verband ein Grossanlass an: Die HESO-Sonderschau «Kraftort Wald». Projektleiter Geri Kaufmann informierte an der GV über den geplanten Auftritt und den erhofften Einsatz des Forstpersonals.

Zudem wählte der FPSO Gian-Andrea Lombris als Ersatz für den demissionierenden Florian Stebler einstimmig in den Vorstand. Drei anwesende Mitglieder des Verbandes gehen dieses Jahr in Pension: Jürg Froelicher, Martin Roth und Walter Brönnimann.

Jürg Froelicher bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Er betonte, dass gut ausgebildetes Forstpersonal auch in Zukunft sehr wichtig sei, um die Solothurner Wälder nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften. (MGT)