Weissenstein
Der VCS bietet Hand für Parkier-Kompromiss

Der Verkehrsclub als Totengräber des Weissensteinschwingets? Die VCS-Sektion Solothurn dementiert.

Urs Mathys
Merken
Drucken
Teilen
Der VCS will den Schwingern auf dem Weissenstein keine weitere Last aufbürden. Bei gewissen Veranstaltungen zeigt sich der VCS bezüglich des Parkierens ausserhalb der definierten Parkplätze kompromissbereit.

Der VCS will den Schwingern auf dem Weissenstein keine weitere Last aufbürden. Bei gewissen Veranstaltungen zeigt sich der VCS bezüglich des Parkierens ausserhalb der definierten Parkplätze kompromissbereit.

Picasa

«Der Schwingsport gerät ins Visier linker Verbände», schrieb jüngst die Schweizerische Depeschenagentur SDA. Als ein Beispiel für diese Behauptung wurde der VCS Sektion Solothurn angeführt, der dem Weissensteinschwinget «für alle Zeiten den Garaus machen» wolle.

Diesen Vorwurf will der grüne Verband nicht auf sich sitzen lassen: «Der VCS Sektion Solothurn ist erstaunt und verwahrt sich dagegen, dass er in Pressemeldungen als ‹Gegner der Schwinger› dargestellt wird», heisst es in einer Medienmitteilung.

Namens des VCS präzisiert Heinz Flück, dass sich der Verband in der Vergangenheit lediglich gegen den Parkier-Wildwuchs auf dem Solothurner Hausberg eingesetzt habe.

Im laufenden Mitwirkungsverfahren zur Änderung des kantonalen Nutzungsplans Weissenstein begrüsse der VCS denn auch «die geplanten klaren Regelungen betreffend Parkierung und Ausnahmebewilligungen».

Er fordere aber «bei den Parkplätzen eine bessere Kontrolle». Zum Schutz dieser Landschaft von nationaler Bedeutung schlägt der VCS vor, «dass pro Jahr nur höchstens drei Grossveranstaltungen bewilligt werden dürfen. Damit wären traditionelle Veranstaltungen wie der Weissensteinschwinget oder das Uhuru-Festival weiterhin möglich.»

Für solche Veranstaltungen zeigt sich der VCS laut Flück bezüglich des Parkierens ausserhalb der definierten Parkplätze «kompromissbereit». Vorgeschlagen werden vom VCS «Ausnahmeregelungen betreffend Parkierung, die in Kombination mit dem Seilbahntransport aber die Besucherzahl nicht einschränken würden».