Gut gelaunt sind sie: In ihrem neuen offiziellen Regierungsratsfoto tritt die Solothurner Exekutive mit strahlendem Lachen auf. Von Regierungsrat Remo Ankli (ganz links im Bild) bis hin zu Staatsschreiber Andreas Eng (rechts im Bild): zumindest zu Jahresbeginn scheint noch kein politisches Geschäft die Stimmung der Magistraten zu trüben. 

In der Mitte steht Landammann Roland Fürst. Seit 2017 wählt der Landammann den Ort aus, an dem das Regierungsratsfoto aufgenommen wird. Fürst hat, und das überrascht kaum, die ehemalige Industriebrache Attisholz als Ort für das Foto gewählt. Schliesslich hat sein Departement die raumplanerischen Grundlagen gelegt, dass hier nördlich der Aare ein neues Quartier geplant wird. Und südlich der Aare ist der Regierung mit der Ansiedlung des US-Konzerns Biogen ein besonderer Coup gelungen. 

"Eine Art Aufbruchstimmung"

Für Fürst sei das Attisholz-Areal von besonderer Bedeutung, teilt dazu denn auch die Solothurner Staatskanzlei mit.  «Ich war bereits als Direktor der Solothurner Handelskammer im Rahmen der Testplanung in die Entwicklung des Areals involviert und später bei der Ansiedlung von Biogen als Regierungsrat sehr engagiert", erklärt Fürst selbst. "Die Entwicklung des Areals führte zu einer Art Aufbruchstimmung. Sie zeigt, wie viel man im Kanton Solothurn bewegen kann. Aktive Arealentwicklung mit Landeigentum des Kantons, ist dabei eine richtige Strategie.»

In Szene gesetzt hat den Regierungsrat die Fotografin Daniela Friedli aus Kappel. Die 34-Jährige hat Erfahrung mit dem Ablichten von Politikern: Für die Fotoagentur Imagopress hat sie für die Legislatur 2011-15 bereits die National- und Ständeräte in Bern fotografiert.