Gastkanton Solothurn
Der Solothurner Olma-Senf hat offensichtlich geschmeckt

Die 71. Olma in St. Gallen ist Geschichte. Eine durchwegs positive Bilanz zieht das Organisationskomitee des Gastkantons Solothurn. Und auch die Olma-Verantwortlichen sind voll des Lobes.

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Die Solothurner steigen in den Olma-Zug
67 Bilder
Gute Stimmung im Zug nach St. Gallen
Ein kleines Nickerchen vor dem Umzug kann nicht schaden
Ankunft der Solothurner in St. Gallen.
Ankunft der Solothurner in St. Gallen
Ankunft der Solothurner in St. Gallen
Vorauswagen der Weststadt Zunft
Die Weststadtzunft Solothurn gibt definitiv den Senf dazu
Solothurner zu Gast am OLMA-Umzug in St. Gallen
Vom Korn zum Brot
TV Obergerlafingen
Treichlergruppe Juragruess
Thaler Burgenlandschaft mit Schloss Falkenstein und Rittern
Thaler Burgenlandschaft mit Schloss Falkenstein und Rittern
Tambourenverein Solothurn
STV Langendorf
Ständerat Roberto Zanetti auf der Zuschauertribüne
Ständerat Pirmin Bischof im Umzugsgefolge
Stadtpräsident Kurt Fluri marschiert mit
Stadtmusik Grenchen mit neu gewähltem Stadtpräsident Francois Scheidegger
St. Niklausgesellschaft Wangen bei Olten
Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri auf der Zuschauertribüne
Solothurner Trachten
Solothurner Landwirtschaft mit Trachten, Kühen und Schafen
Solothurner Landwirtschaft mit Kühen und Schafen
Solothurner Fasnacht Narresel Honolulu
Solothurner Fasnacht Chesslete
Silvia Lehmann mit der Kantonsfahne
Schwarzbubenjodler mit Maibaum
Schwarzbuebenjodler mit Maibaum
Sagen und Mythen im Schwarzbubenland
Sagen und Mythen im Schwarzbubenland
Regierungsrätin Esther Gassler auf der Zuschauertribüne
Olten gestern und heute: 157 Jahre Eisenbahn
Musikgesellschaft Konkordia
Leichte Kavallerie mit Bally Schuhen
Kulturambassadoren Solothurn
Kleiner Solothurner im fernen St. Gallen
Kirschenland Schwarzbubenland
Kantonsübergreifende Politprominenz
Jodlerclub Passwang mit Steinbrecher
Jodlerclub Passwang und Steinbrecher
In St. Gallen wird nun auch Oeufi Bier ausgeschenkt
Historische Jagdbilder
Hoch zu Ross werden verschiedene Wappen und Fahnen präsentiert
Historische und aktuelle Jagdbilder
Haar und Kamm Mümliswil
Harmoniemusikgesellschaft Fulenbach
Gestern und Heute: Olten SBB
Fasnächtler warten auf den Zug nach St. Gallen
Fahnen aus dem Kanton Solothurn
Esther Gassler und Remo Ankli
Die Uhrenstadt Grenchen
Die Uhrenstadt Grenchen
Die Solothurner Politprominenz marschiert mit
Die Solothurner Landwirtschaft zeigt was sie hat
Die Konkordia von Wolfwil in dezentem Grau
Die Bruderschaft Sanctae Margarithae lässt degustieren
Die Polizei St. Gallen
Burgen und Schlösser im Kanton Solothurn
Bruderschaft Sanctae Margarithae
Bruderschaft Sanctae Margarithae

Die Solothurner steigen in den Olma-Zug

Isabel Maeder und Maddalena Tomazzoli

Mit dem für Ostschweizer provokativen Motto «Mir gäh dr Sänf drzue» ist der Kanton Solothurn als Gastkanton an der Olma angetreten. Zum Abschluss stellt das Solothurner OK nun aber fest, dass man in der Ostschweiz den Solothurnern diese Provokation nicht übel genommen hat – «im Gegenteil», hält das OK fest.

Das Motto sei gar als sympathisch empfunden worden und man habe verstanden, dass die Gäste ihren Senf nur verbal dazugeben wollten. «Daraus ergaben sich viele gute Kontakte und interessante Gespräche», schreibt das OK in einer Mitteilung. Die Ostschweiz habe Solothurn entdeckt.

An der offiziellen Eröffnung am Donnerstag sei es der Solothurner Delegation gelungen, gleich zu Beginn zu punkten. Das musikalische Rahmenprogramm war laut dem OK vielseitig und setzte auch neue Akzente. Frau Landammann Esther Gassler habe als gebürtige Thurgauerin an der Olma ein «Heimspiel» gehabt. «Ihre humorvollen Festreden wurden – dank ihrem Dialekt – nicht nur gehört, sondern eben auch verstanden.»

Ein Umzug, der begeisterte

Trotz der winterlichen Temperaturen und dem garstigen Wetter wurden mehr als 30 000 Besucher am traditionellen Umzug gezählt. Mit 49 Sujets und über 2200 Teilnehmenden – davon mehrere Hundert Kinder und Jugendliche – präsentierte Solothurn den zweitgrössten Umzug der Olma-Geschichte. Die Organisatoren waren mit dem Anspruch angetreten, den Besuchern einen farbenfrohen, tönenden und facettenreichen Umzug zu präsentieren.

Die Zuschauer dankten dies mit grossem Applaus. Besonders gut angekommen ist laut dem OK bei den Zuschauern, dass man entlang der Strecke durch die Innenstadt drei Kommentatoren eingesetzt hat, die den Zuschauern am Umzug mit interessanten Informationen zu den einzelnen Sujets einen echten Mehrwert boten.

Die Idee, das Umzugsprogramm in Form eines «Klatschers» abzugeben, erwies sich als gelungen. Das auf Halbkarton gedruckte Programm konnte nämlich zu einem Fächer gefaltet zum Applaudieren verwendet werden.

Stimmungsvolle Arenashow

Die Arenashow vom Samstagnachmittag wurde zu einer echten «Soledurner Party». Das von Dani Fohrler und Sandra Boner (beide SRF) präsentierte Programm war vielfältig. Mehrere Musikgesellschaften musizierten zusammen, es wurde geturnt, getanzt, geritten und gehüpft. Die über tausend mitgereisten Solothurner Zaungäste liessen es sich nicht nehmen, ihre Delegation kräftig zu feiern.

Vielfältige Tierausstellung

Auch eine vielfältige Tierausstellung in den Hallen, dem Freigelände und der Arena fehlte nicht. Für die interessierten Besucher wurden in der Tier-Ausstellungshalle ein Infostand und ein Züchtertreff betrieben. Auch hier war die Besucherzahl laut dem OK überdurchschnittlich.

Die Vorführung und Kommentierung von Tierarten, Rassen und Einzeltieren sowie Pferdequadrillen und Hengstvorführungen fanden demnach grossen Anklang.

Sonderschau: Leuchttürme

«Zu einem echten Publikumshit wurde die Sonderschau des Kantons», steht nun in der Schlussbilanz der Organisatoren. Weit über 100 000 Besucher wurden gezählt. «Do muesch ine» war einer der meistgehörten Besucher-Tipps. Die Idee mit der Sonderschau einen ruhenden Pol – eine Insel – innerhalb der Olma zu bieten, konnte erfolgreich umgesetzt werden.

Gezeigt wurde Herausragendes aus dem Kanton, Solothurner «Leuchttürme» von überregionalem und internationalem Ruf. Kultur, Tourismus, Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe bildeten die Schwerpunkte. Grossformatige Panoramabilder waren Grundlage des Ausstellungskonzepts und bebilderten die einzelnen Ausstellungselemente.

Auf einer eigens für die Sonderausstellung gebauten Bühne wurde auch Solothurner Kultur dargeboten. Vom Jodlerchörli über die Handörgeliformation bis hin zum Quiz und verschiedenen Informationsveranstaltungen und Referaten. (SKS)

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