Abschied
Der Solothurner Kunstpreisträger und Fotograf Hugo Jaeggi ist verstorben

Fränzi Zwahlen-Saner
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Der Fotograf Hugo Jaeggi ist verstorben.

Der Fotograf Hugo Jaeggi ist verstorben.

hanspeter baertschi

In der Nacht auf Donnerstag ist der Solothurner Kunstpreisträger von 1998, der Fotograf Hugo Jaeggi, 82-jährig verstorben. Der gebürtige Solothurner absolvierte eine Berufslehre als Fotograf in Solothurn. Mit einem eigenen Fotogeschäft lebte er danach bis 1974 freischaffend in Basel. Seit 1983 war das Leimentaler Dorf Burg BL sein Zuhause. Jaeggi widmete sich konstant eigenen Fotoprojekten mit hohem künstlerischen Anspruch, vor allem im Bereich des Porträts.

Reisen mit dem Journalisten Peter Jaeggi (mit ihm nicht verwandt) führten ihn nach Guatemala, Indien, in afrikanische Länder und nach Weissrussland. Im Benteli-Verlag Bern erschien 2006 eine Monografie über ihn: «Hugo Jaeggi – nahe am Menschen: Fotografien». In der Fotostiftung Schweiz sind über 600 Silbergelatineprints des Künstlers aufbewahrt. Mit seiner Kamera schaffte es Jaeggi, Lebensgeschichten und Schicksale aufzuzeigen, Veränderungen zu beobachten und mit seinen Fotografien darüber nachdenken zu lassen.

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