Rolf Huber hat den Schönsten. Das schönste Naturexemplar eines Schnauzes. Der 65-Jährige aus dem aargauischen Erlinsbach wurde Ende Juni bei den Schnauz-Europameisterschaften in Tel Aviv von der Jury ausgezeichnet.

Er glaubt aber, dass es nicht alleine seine Gesichtshaarpracht war, die ihm den Titel bescherte: «Fürs Auge macht es etwas aus, wenn man schöne Klamotten oder ein passendes Kostüm dazu anzieht.» Der 65-Jährige weiss wovon er spricht – bei der Schnauz-EM trat er in einem weissen Elivs-Anzug mit passendem Hut auf.

Der Aargauer hat damit den Titel in der Kategorie «Natürlicher Schnauz» gewonnen. Solch ein Schnurrbart macht relativ wenig Arbeit, wie Huber gegenüber TeleM1 verrät. Denn er darf dafür keine Styling-Produkte verwenden: Einzig Bürsten ist erlaubt. «Fünf bis zehn Minuten nach dem Duschen, länger habe ich nicht.»

Rolf Huber trägt seinen Schnurrbart aber nicht etwa, weil dieser in den letzten Jahren wieder «in» geworden ist. Seit bei ihm die ersten Barthaare gespriesst sind, hat er den Schnauz nur ein einziges Mal komplett abrasiert – als er erstmals Vater wurde.

«Ich habe ihn aber gleich wieder voll wachsen lassen, es hat ziemlich krank ausgesehen», sagt der 65-jährige Aargauer grinsend. «Es hat einfach etwas gefehlt.» (edi)