Die Anzahl leer stehender Wohnungen in der Schweiz steigt weiter an. Mittlerweile sind 72 294 Wohnung oder Einfamilienhäuser unbewohnt. Am meisten leer stehende Wohnungen und Einfamilienhäuser fanden sich im Kanton Solothurn (2,98 Prozent), gefolgt von den Kantonen Aargau (2,65 Prozent) und Jura (2,56 Prozent). Am wenigsten Angebote gab es in Zug (0,44), Genf (0,53 ) und Obwalden (0,70 Prozent).

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Grafik: Elia DiehlFullscreen-Modus

(Datenquelle: Bundesamt für Statistik)

Die Leerwohnungsziffer belief sich am 1. Juni 2018 auf 1,62 Prozent des Gesamtwohnungsbestandes, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr wurden somit 8020 mehr unbewohnte Wohungen auf dem Markt angeboten. Das ist der höchste Stand seit 2010.

Den grössten Anstieg verzeichneten die Regionen Tessin (+0,43 Prozent) und Nordwestschweiz (+0,26). Am schwächsten war das Wachstum in der Region Zürich (+0,09 Prozent). In Uri, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Bern und Schwyz waren am Stichtag gar weniger leer stehende Wohnungen ausgeschrieben als noch vor einem Jahr.

Den grössten Teil leer stehender Objekte machten die Mietwohnungen aus. Gegenüber 2017 stieg deren Zahl um 13 Prozent auf 59 724.(sda)

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(Datenquelle: Bundesamt für Statistik)