Gewerkschaftsbund
Der Gewerkschaftsbund Kanton Solothurn solidarisiert sich mit den Angestellten der BAZ-Druckerei

Die Mitarbeitenden der Druckerei der Basler Zeitung traten in der Nacht von Sonntag auf Montag in den Streik. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Solothurn kritisiert dabei die Verantwortlichen der Basler Zeitung.

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Die Druckerei von Tamedia wird künftig die BaZ drucken (Archiv)

Die Druckerei von Tamedia wird künftig die BaZ drucken (Archiv)

Keystone

Die Druckereiangestellten der Basler Zeitung (BAZ) sind vergangene Nacht in den Streik getreten: Grund
ihrer Arbeitsniederlegung ist in einer Mitteilung laut dem Gewerkschaftsbund des Kantons Solothurn (GbS) «die arrogante Haltung der der BAZ-Verantwortlichen.»

Diese äussere sich dadurch, dass «die BAZ-Manager nicht auf die Forderung der Arbeitnehmer eingingen», hält der GbS fest. Die Arbeitnehmenden forderten unter anderem mehr Zeit, um Alternativen zur geplanten Betriebsschliessung ausarbeiten zu können. «Darauf wollten die BAZ-Manager nicht eintreten.» Zudem würden die Betroffenen «mit einem äusserst mageren Sozialplan abgespiesen», so die GbS. Auf die berechtigte Forderung der Belegschaft nach Nachbesserungen ging die BAZ-Leitung laut dem Gewerkschaftsbund ebenfalls nicht ein, mit der Begründung der BAZ, dass dafür die Mittel fehlen würden.

«Von der beispiellosen Arroganz der Manager zeugt zudem BAZ-CEO Rolf Bollmanns Aussagen, dass die
Druckereiangestellten hätten ja eine 3. Säule einrichten können, um ihre Renten besser abzusichern. Ausserdem
könne jeder über sechzig noch Arbeit finden, wenn er wolle, dazu sei er selbst das beste Beispiel...» stellt der Gewerkschaftsbund fest.

Man sei nicht einverstanden, dass sich die BAZ weigert, den betroffenen Angestellten einen Sozialplan, «der diesen Namen verdient», anzubieten.

«Der Gewerkschaftsbund Kanton Solothurn solidarisiert sich mit den Angestellten der BAZ-Druckerei und fordert die BAZ-Verantwortlichen auf, umgehend mit der Belegschaft und der Gewerkschaft Syndicom über die berechtigten Forderungen zu verhandeln» fordert der GbS zum Schluss. (mgt)

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