Heute Mittwoch mischt sich der Bundesrat unter die Solothurner Bevölkerung. Im Anschluss an eine vormittägliche Sitzung, die der Bundesrat im Rahmen seiner «extra muros»-Kampagne ausserhalb des Bundeshauses abhält, ist die Begegnung mit der Bevölkerung in der Altstadt von Solothurn geplant.

Um die Mittagszeit ab ungefähr 12 Uhr lädt der Bundesrat zu einem ungezwungenen Apéro auf dem Kronenplatz ein. Begleitet werden die Magistraten von den Mitgliedern des Solothurner Regierungsrates.

Ganz ohne Ansprachen wird der geplante, ungezwungene Kontakt mit der Bevölkerung nicht über die Bühne gehen. Das Wort ergreifen werden neben Bundespräsidentin Doris Leuthard auch der Solothurner Landammann Remo Ankli sowie Stadtpräsident und Nationalrat Kurt Fluri. Zum Abschluss nimmt der Bundesrat gemeinsam mit dem Solothurner Regierungsrat ein Mittagessen ein.

Als Zeichen der Verbundenheit

Der Bundesrat begann im Jahr 2010, Sitzungen ausserhalb der Mauern des Bundeshauses – «extra muros» – abzuhalten. Damit sollte die Verbundenheit mit diversen Landesteilen ausgedrückt werden. 

Solothurn bereitet sich auf hohen Besuch vor

Solothurn bereitet sich auf hohen Besuch vor

In der Stadt laufen die letzten Vorbereitungen für die Gesamtbundesrats-Sitzung. Insbesondere aus Sicherheitsgründen muss Einiges beachtet werden.

Bis jetzt besuchte der Bundesrat das Tessin und das Jura im 2010, danach folgten Besuche in Uri, im Wallis und in Basel-Stadt im 2011. 2012 stattete der Bundesrat dem Kanton Schaffhausen einen Besuch ab, 2013 hielten sie ihre Sitzung im Kanton Waadt, 2014 in Schwyz, 2015 im Kanton Freiburg und 2016 in den Kantonen Waadt und Glarus. Dieses Jahr wird die Sitzung «extra muros» zum zwölften Mal durchgeführt.