Zum traditionellen « Bischofsjass » kamen am Dienstagabend Vertreter des Bistums Basel um Bischof Felix Gmür und der Solothurner Gesamtregierungsrat unter Landammann Peter Gomm im Rathauskeller zusammen.

Die Partie endete wie im vergangenen Jahr «mit einem knappen, aber verdienten Sieg der Bistumsvertreter», schreibt der Kanton Solothurn auf seiner Internetseite. Im nächsten Jahr will der Regierungsrat verhindern, dass es zu einem bischöflichen Hattrick kommt.

Der Jass wurde in den Sechzigerjahren vom damaligen Regierungsrat Willi Ritschard und seinem Dienstkollegen, Bischof Anton Hänggi - zusammen mit Staatsschreiber Alfred Rötheli - ins Leben gerufen. Seither trafen sich Regierung und Geistlichkeit in unregelmässigen Abständen zu einem Gedankenaustausch mit Jasspartie.

Nach Verstimmungen wurde der Jass unter Gmürs Vorgänger, dem heutigen Kardinal Kurt Koch, ausgesetzt. Seit 2012 wird er wieder durchgeführt. Seither gewann einmal die Regierung - und einmal der Bischof. (szr)