Bauarbeiten dauern 8 Jahre
Der A1-Ausbau zwischen Luterbach und Härkingen startet 2022

Das Projekt zum Ausbau von vier auf sechs Fahrspuren der Autobahn A1 zwischen den Verzweigungen Luterbach und Härkingen liegt auf dem Tisch. Auf der gesamten Länge von 22 Kilometern soll auf jeder Autobahnseite eine zusätzliche Spur gebaut werden.

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Die Autobahn A1 soll links und rechts je eine dritte Spur erhalten.

Die Autobahn A1 soll links und rechts je eine dritte Spur erhalten.

Solothurner Zeitung

Die Bauarbeiten sollen 2022 beginnen und acht Jahre dauern, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Freitag mitteilte. Die Kosten für die Beseitigung des Engpasses und die gleichzeitige Instandsetzung des A1-Streckenabschnittes betragen rund 750 Millionen Franken.

Das generelle Projekt ist gemäss ASTRA unter Einbezug der Kantonen Solothurn und Bern ausgearbeitet worden. Die betroffenen Gemeinden können sich bis Anfang September zum Projekt äussern.

Das Projekt sieht vor, dass der Ausbau von vier auf sechs Streifen von der Mittelachse her erfolgt. Die bestehenden Verzweigungen und Anschlüsse sollen verkehrstechnisch angepasst werden.

Das ASTRA will gleichzeitig mit dem Ausbau den gesamten Strassenabschnitt instand stellen. Zudem sollen zwei Wildtierkorridore bei Oberbuchsiten SO und bei Wangen an der Aare BE gebaut werden.

Nach Abschluss der Vernehmlassung will das ASTRA das generelle Projekt dem Bundesrat zur Genehmigung einreichen. Danach wird das Ausführungsprojekt fertiggestellt und die öffentliche Planauflage steht auf dem Programm.

Sofern keine Rechtsmittel gegen die Planauflage ergriffen werden und das Parlament die finanziellen Mittel bewilligt, ist der Baubeginn gemäss ASTRA auf das Jahr 2022 terminiert.