nach Fusion
DePuy Synthes Solothurn bereut den Kauf nicht

Auch wenn die Integrationskosten der Synthes höher waren als erwartet, den Kauf bereue man nicht. Man sei nun die grösste orthopädische Gesellschaft der Welt.

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Der Synthes-Hauptsitz in Zuchwil/SO (Archiv)

Der Synthes-Hauptsitz in Zuchwil/SO (Archiv)

Keystone

Die Integration der Solothurner Synthes-Gruppe sei «auf gutem Weg», sagt Paul Stoffels, Forschungs- und Entwicklungschef vom US-Multi Johnson & Johnson, in einem Interview mit der «Handelszeitung».

Auf die Frage, ob die Integrationskosten von bis jetzt 2,7 Milliarden Dollar bei einem Kaufpreis von 21,3 Milliarden Dollar höher als erwartet waren, erklärt Stoffels: «Die Kosten bewegen sich im Rahmen dessen, was wir dachten. Doch der Prozess wird länger dauern als erwartet.» Wann die Integration abgeschlossen sei, liess er offen.

Den Kauf von Synthes bereue man «überhaupt nicht», versichert er. «Dank Synthes sind wir heute die grösste orthopädische Gesellschaft der Welt.» Der Gesundheitskonzern fusionierte 2012 die Synthes mit der eigenen Medizinaltechnikfirma zur DePuy Synthes. In Zuchwil befindet sich deren Hauptsitz für Europa, Afrika und Nahost. DePuy Synthes beschäftigt in der Schweiz rund 3'500 Angestellte, davon rund 2'000 im Kanton Solothurn. (FS)