«Ich werde deine Rose nicht annehmen», sagte die Grenchnerin Laura Tschaggelar zum «Bachelor» Tobias Rentsch. «Ich danke dir aber für diese Zeit und wünsche dir alles Gute auf dem Weg zu deiner Traumfrau.»

Am Montag konnten die Zuschauer der Kuppelshow von 3+ mitverfolgen, wie die 29-Jährige freiwillig aus dem Rennen um das Herz des Junggesellen ausstiegt. Hat der Oensinger etwa nicht ihre Erwartungen erfüllt? Oder wieso wollte sie seine Rose nicht?

Weshalb die Grenchnerin Laura Tschaggelar die Rose des «Bachelors» nicht wollte

Weshalb die Grenchnerin Laura Tschaggelar die Rose des «Bachelors» nicht wollte

Nicht ihr Ding

«Ausschlaggebend war, dass ich  mich in dieser Situation nicht wohl gefühlt habe», erklärt Laura Tschaggelar bei einem Interview in ihrem Coiffeursalon in Grenchen. Es sei nicht ihr Ding mit 19 anderen Frauen um einen Mann zu kämpfen, sie sei nicht der Typ der auf Männerjagd geht.

Das Konzept der Show ist also «nichts» für sie gewesen. Und wie steht es mit dem «Bachelor»? Im Vorfeld wussten die Kandidatinnen nicht, welcher Junggeselle in Thailand auf sie wartet.

Laura Tschaggelar trifft zum ersten Mal auf «Bachelor» Tobias Rentsch.

Laura Tschaggelar trifft zum ersten Mal auf «Bachelor» Tobias Rentsch.

Der Ex-Mister Schweiz sei sehr attraktiv, meint die ehemalige Kandidatin. Er entspreche aber nicht ihrem Beuteschema.

Ein Südländer mit ganz dunklen Augen und kürzeren Haaren sei eher ihr Typ, erklärt sie. Das Aussehen sei aber nicht das Wichtigste – irgendwann würde das zweitrangig werden. «Der Charakter ist wichtiger», sagt sie bestimmt. Ausserdem würde man sich schliesslich zweimal im Leben treffen, wenn es wirklich sein müsse.

«Ich hatte auch das Gefühl, dass wir von der Art her nicht zueinander passen», fügt sie hinzu. Als Unternehmerin sei es ihr wichtig, welcher Partner an ihrer Seite steht. «Er sollte ungefähr das gleiche Ziel verfolgen – ich konnte einfach nicht spüren, dass wir auf einer Wellenlänge sind», sagt die Coiffeur-Unternehmerin.

Laura aus Grenchen lehnt die Rose des «Bachelors» ab

Laura aus Grenchen lehnt die Rose des «Bachelors» ab

Vielleicht hätte sie in der Kuppelshow ihren Traumman finden können– aber primär sei es ihr um die Erfahrung gegangen.

Rundum ein«Highlight»

Hat die Coiffeur-Unternehmerin denn keine schlechten Erlebnisse mit nach Hause genommen? Das sei Abenteuer rundum ein «Highlight» gewesen. So bereut sie auch nicht 13 Tage in Thailand verbracht zu haben, bevor sie die Sendung verliess.

Die Grenchnerin hätte nach diesem Abenteuer nämlich nichts dagegen, wieder einmal vor der Kamera zu stehen - jetzt da sie schon einmal TV-Luft schnuppern konnte. «Ich  habe noch keinen konkreten Plan», sagt die Coiffeur-Unternehmerin. Sie könne sich aber gut vorstellen ihren Job als Coiffeuse mit einer Fernsehsendung zu verbinden. «So hätte ich etwas zu bieten», fährt sie fort. «Denn das macht mich aus und das kann ich auch gut.»

Die erste Erfahrung bei einem Fernsehsender hat ihr scheinbar rundum gefallen. «Es war einfach extrem spannend», schwärmt die 29-Jährige. «Das Styling, die Dreharbeiten und die Aufregung vor dem Treffen mit einer komplett fremden Person…»

Authentisch bleiben

Und wie echt waren die Szenen? «Ich kann eigentlich nur für mich sprechen», sagt die Grenchnerin. «Was ich gemacht habe, war auf jeden Fall authentisch». Wie echt das Verhalten der anderen Kandidatinnen gewesen sei, könne sie nicht beurteilen. «Aber jede konnte selbst entscheiden, wie sie sich präsentieren will – ein Drehbuch oder Anleitungen der Regie gab es nicht». Es sei auch nicht vorgekommen, dass man Szenen mehrmals gedreht hätte. Weil sie die anderen 19 Frauen aber nicht gut kenne, wisse sie halt nicht, wie sich diese neben der Kamera - im echten Leben - verhalten würden.

Sie wollen den «Bachelor» erobern: Die Kandidatinnen von «Der Bachelor 2015»

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So liessen sie auch das Gezanke und die Lästereien mehr oder weniger kalt. «Mein Ding ist es jeden und jede so leben zu lassen, wie er oder sie ist», sagt sie. Über manche Szenen könne man sich schon wundern. Dazu will sie sich aber nicht gross äussern. Sie akzeptiere andere so wie sie sind.

Seit sie aus Thailand zurück sei, hätte sie schon einige positive Rückmeldungen bekommen, so Laura Tschaggelar. Täglich erhalte sie viele Nachrichten. Und erst letzte Woche sei sie von einer Unbekannten in der Solothurner Bar Solheure angesprochen worden, die Fotos machen wollte. «Sie sagte mir, dass ihr mein Auftritt gefallen hat, dass ich mich nicht doof dargestellt habe und dass ich authentisch rübergekommen bin», freut sich die 29-Jährige. Damit wurde ihr Auftritt offenbar genau so wahrgenommen, wie sie sich das von Anfang an gewünscht hat.

Küsse, Geknister und Zickenkrieg: Der Trailer zur dritten Episode von «Der Bachelor».

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Die ganze Sendung unter www.derbachelor.ch