Jahresbericht
Das Theater und Orchester Biel Solothurn ist künstlerisch und finanziell erfolgreich

Das Theater und Orchester Biel Solothurn TOBS präsentiert einen erfreulichen Jahresbericht 2016/17.

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Einige Stücke am Theater Orchester Biel Solothurn in der Saison 2016/2017 Terror
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Einige Stücke am Theater Orchester Biel Solothurn in der Saison 2016/2017
Weisse Rose
Szene aus der Aufführung des Stückes «Die Firma dankt».
Der Chinese

Einige Stücke am Theater Orchester Biel Solothurn in der Saison 2016/2017 Terror

Ilja Mess

«Wie bereits in der Saison 2015/16 kann das Theater Orchester Biel Solothurn Tobs auch die Spielzeit 2016/17 mit einem erfreulichen künstlerischen und finanziellen Ergebnis abschliessen», schreiben die Verantwortlichen in einem Communiqué. Hohe künstlerische Leistungen in sämtlichen Sparten Oper, Konzert, Tanz und Junges Publikum habe das Tobs über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.

Den Preis «Best Production» bekam die Oper «Weisse Rose» am Armel Opera Festival Wien/Budapest und den «Nachspielpreis» gab es für «Der Chinese» am Heidelberger Stückemarkt. «Diese beiden Auszeichnungen sollen sinnbildlich für die hochstehende Qualität der Aufführungen und Konzerte stehen, die in der gesamten vergangenen Spielzeit zu erleben war», schreibt das Theater weiter. «In 190 Schauspiel-, Opern-, Tanz- und Jugendtheatervorstellungen, sowie in 40 Konzerten kam das Publikum in Biel und Solothurn in den Genuss eines abwechslungsreichen Programms mit höchstem künstlerischen Anspruch.»

Die Tobs-Eigenproduktionen in Biel, Solothurn und in Gastspielhäusern in der ganzen Schweiz (Gastspielvorstellungen gab es total 32) konnten insgesamt 56'417 Zuschauer sehen (Saison 2015/16: 59'659 Zuschauer).

«Die Anzahl der Theater-Abonnenten konnte sowohl in Biel wie auch in Solothurn um über 60 Stück erhöht werden, während bei den Konzert-Abonnenten ein leichter Rückgang von 13 Abos verzeichnet wurde», hält das Theater zur Statistik fest.

Gewinn erwirtschaftet

Finanziell konnte das Tobs in der Saison 2016/17 bei einem Ertrag von 14,8 Mio. Franken einen Jahresgewinn von 8965 Franken erwirtschaften. Und besonders wichtig: «Der Anteil der selbsterwirtschafteten Mittel am Betriebsaufwand, welcher als wichtige Kennzahl für die Performance des Betriebs gilt, lag mit 22.3 Prozent über dem im Leitungsvertrag vorgeschriebenen Schwellenwert.»

Abschliessend ist in der Medienmitteilung zu lesen: «Nachdem bereits die vorangegangene Saison mit einem Gewinn abgeschlossen werden konnte, markiert die Spielzeit 2016/17 einen weiteren erfreulichen Meilenstein der Leistungsvertragsperiode 2015–2019.» (mgt)

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