Mit Blick auf die Wirtschaftslage, die Finanzsituation des Kantons und auf den Arbeitsmarkt habe man sich geeinigt, «die Löhne auf 2013 nicht zu senken, aber auch nicht zu erhöhen», teilte die Solothurner Staatskanzlei am Montag mit.

Im Kanton Solothurn besteht seit 2005 für die Staatsangestellten ein Gesamtarbeitsvertrag. In der Kommission, die über die Lohnerhöhung entscheidet, sind die Personalverbände und die Arbeitgeberseite paritätisch vertreten.

2012 und 2011 gabs eine Lohnerhöhung

Seit Inkrafttreten des Vertrages gilt als Berechnungsgrundlage für die Lohnverhandlungen die mittlere Jahresteuerung. Dabei wird über die Zeitspanne eines Jahres der Mittelwert der zwölf monatlichen Jahresteuerungsentwicklungen errechnet. Dieser beträgt gemäss Staatskanzlei minus 0,3 Prozent.

Keine Lohnerhöhung erhalten alle Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung, der Gerichte, der Lehrerschaft der Kantons- und Volksschulen sowie die Mitarbeitenden der Solothurner Spitäler AG. In diesem Jahr waren die Löhne um 0,5 Prozent, 2011 um 0,7 Prozent erhöht worden. (sda)