Rolf Studer, was hat «Mister Seilbahn» gedacht, als er die neuen Pläne fürs Kurhaus gesehen hat?

Rolf Studer: Wir von der Seilbahn sind hocherfreut, wenn so ein Projekt realisiert werden kann. Wir haben eine sehr gute und umfängliche Präsentation gesehen.

Wie ist die Zusammenarbeit mit den neuen Kurhaus-Besitzern?

Das Einvernehmen ist sehr gut. Wir hoffen, dass dies anhält und bemühen uns um eine gute Zusammenarbeit.

Die Seilbahn und das Kurhaus wurden früher oft als siamesische Zwillinge bezeichnet. Wie sehen Sie dies heute?

Bahn und Kurhaus haben nun zwei Besitzer. Wir wollen es in Zukunft aber so handhaben, dass wir gemeinsam Probleme angehen und Lösungen suchen, die für beide Seiten stimmen.

Neu soll es Grossanlässe für bis zu 800 Personen geben. Kann die Bahn dies stemmen – sie kann ja maximal 800 Personen pro Stunde befördern?

Das reicht. Wir sehen kein Problem. Die Grossanlässe sind ja auch von Montag bis Freitag geplant und nicht am Wochenende. Wir haben zudem eine informelle Gruppe, in der wir solche Probleme analysieren und Lösungen suchen.

Was ist für die Seilbahn der wichtigste Aspekt an den neuen Plänen: Das Selbstbedienungsrestaurant, der Spielplatz oder der grosse Saal?

Die Kombination der drei Faktoren ist wichtig. Wir sind froh, dass der Familienberg gelebt werden kann und wir sind froh über die möglichst gute Infrastruktur. Gleichzeitig freuen wir uns über die Hotelzimmer und die Anlässe, die vorher nicht möglich waren und uns Gäste bringen. Das gibt uns eine grössere Sicherheit für Zukunft.

Das Kurhaus wird umgebaut. Ist das ein Problem für die Bahn?

Nein. Das Problem müssen die Kurhausbesitzer lösen. Für uns ändert nicht viel.