Kirche

Das reformierte Kirchenparlament genehmigt die Vision Kirche 21

Die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hielten ihre Session im Ratshaus Bern. (Archiv)

Die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hielten ihre Session im Ratshaus Bern. (Archiv)

Die Synode der reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat an ihrer Sommersession vom Dienstag in Bern der Vision Kirche 21 zugestimmt. Diese war im Winter 2013 in Auftrag gegeben worden und ist seither in einem dreijährigen Prozess erarbeitet worden.

Die Vision Kirche 21 lautet "Von Gott bewegt. Den Menschen verpflichtet", wie die Kirchenkanzlei nach der Session im Berner Rathaus bekanntgab. Die Vision wird ergänzt durch sieben Leitsätze, welche für alle kirchlich Engagierten Auftrag und Aufforderung darstellen, sich in Bewegung zu setzen.

Feierlich eingeführt wird die Vision an einem grossen Fest mit dem Namen "Doppelpunkt 21" im September in Bern.

Das Kirchenparlament bekannte sich am Dienstag auch mit klarer Mehrheit zur geplanten Umsetzung des Landeskirchengesetzes mit sechs Leitsätzen, welche die Rahmenbedingungen vorgeben. Synodalratspräsident Andreas Zeller erläuterte dazu den aktuellen Stand der Arbeiten.

So ist etwa geplant, die geltende Kirchenverfassung aus dem Jahre 1946 vorläufig nicht zu verändern und damit an Bewährtem festzuhalten. Zudem sollen die drei grundlegenden Ämter der Kirche - Pfarrschaft, Katechetik, Sozialdiakonie - auch weiterhin bestehen.

Leitsatz drei hält fest, dass die Übernahme der Anstellungsverhältnisse der Pfarrpersonen gemäss dem kantonalen Personalrecht erfolgen soll.

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