Postautolinie
Das Postauto auf den Weissenstein bleibt auf Kurs

Das Postauto auf den Solothurner Hausberg bleibt auch im dritten Betriebsjahr gefragt. Am Samstag benutzte der 25000. Fahrgast das Poschti.

Franz Schaible
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Ersatz für Seilbahn: Das Postauto fährt auf den Weissenstein.

Ersatz für Seilbahn: Das Postauto fährt auf den Weissenstein.

Zur Verfügung gestellt

«Wir sind zufrieden mit der Nachfrage», erklärt Postautohalter Mario Flury aus Balm bei Günsberg, der seit Sommer 2010 die Strecke von Oberdorf auf den Weissenstein im Auftrag der Postauto AG betreibt. Am vergangenen Samstag habe man den 25000sten Fahrgast begrüssen dürfen. Wenn das Wetter mitspiele, werde die Zahl der beförderten Passagiere bis Ende Saison das Ergebnis im Vorjahr übertreffen. «Der Weissenstein ist ein ausgesprochener ‹Wetterberg›. Die Nachfrage reagiert jeweils sofort auf die Wetterprognosen», beobachtet Flury.

14000 Fahrgäste erwartet

Im vergangenen Jahr haben rund 13000 Wanderer und Ausflügler das öV-Angebot auf den Weissenstein benutzt. In diesem Jahr – die Saison dauert vom 1.Mai bis zum 1.November – hat man bis jetzt rund 7000 Fahrgäste gezählt, wie Roman Cueni, Leiter Region Nordschweiz bei der Postauto Schweiz AG, präzisiert. Er rechnet damit, dass bis Ende Saison rund 14000 Fahrgäste die Postautolinie benutzen werden. Falls diese Prognose eintrete, müsse die Postauto Schweiz AG die Defizitgarantie
(getragen durch Region Solothurn Tourismus, Regionalplanungsgruppe RSU, SO-Visionen und Regiobank) nicht beanspruchen. Dies, obwohl durch zusätzliche Rabattierungen für 2012 die Durchschnittseinnahmen pro Fahrgast leicht sinken.

Ohne Seilbahn fährt Postauto

Falls auch im kommenden Jahr keine Seilbahn auf den Hausberg fährt, wird die Postauto AG den Weissenstein weiterhin mit dem öffentlichen Verkehr erschliessen, sagt Cueni. Die Konzession für die Postautolinie läuft bis Ende 2014.

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