Bau

Das Kurhaus Weissenstein setzt auf Holz zum Heizen

Der Rohstoff für die künftige Beheizung des Kurhauses steht auf dem Solothurner Hausberg in unmittelbarer Nähe bereit. Im Bild ist rechts die täglich wachsende Baugrube für den neuen Glaskubus-Anbau zu sehen.

Der Rohstoff für die künftige Beheizung des Kurhauses steht auf dem Solothurner Hausberg in unmittelbarer Nähe bereit. Im Bild ist rechts die täglich wachsende Baugrube für den neuen Glaskubus-Anbau zu sehen.

Die Hotel Weissenstein AG reicht beim Kanton zusätzliche Bauunterlagen nach. Sie will das renovierte Kurhaus mit Holzschnitzel beheizen.

Das Kurhaus Weissenstein soll nach dem Um- und Ausbau mit Holzschnitzeln aus den umliegenden Wäldern der Bürgergemeinde beheizt werden. Dies ist einer der bisher noch ungeklärten Punkte zum bereits im Juni eingereichten Baugesuch. «Heute habe ich von der Hotel Weissenstein AG die noch ausstehenden Unterlagen auf den Tisch erhalten», bestätigte gestern auf Anfrage Robert Grütter.

Der Leiter Baugesuche im Bau- und Justizdepartement spricht von einem «umfangreichen Paket», dessen Inhalt nun in den betroffenen kantonalen Fachstellen beurteilt werden müsse. Dafür seien sicher zwei bis drei Wochen erforderlich. Die mit dem neuen Energiekonzept vorgesehene Holzschnitzelheizung wird mit Brennholz aus den umliegenden Wäldern der Bürgergemeinde Solothurn betrieben werden können. Die Bürgergemeinde und die Hotel Weissenstein AG als Bauherrin haben laut Grütter eine entsprechende Einigung erzielt.

Vor Entscheid über Baugesuch

Gleichzeitig mit dem definitiven Entscheid über das Baugesuch wird das kantonale Baudepartement auch über die eingegangenen zwei Einsprachen befinden. Wann genau dies sein wird, lasse sich noch nicht sagen, erklärt Robert Grütter. Die Einsprachen der Kantonalsektionen des VCS und des Vogelschutzverbandes Birdlife betreffen den geplanten Glaskubus-Anbau am Kurhaus.

Bezüglich der Birdlife-Einsprache habe die Bauherrschaft einen Vorschlag ausarbeiten lassen, der die grossen Glasfassaden für Zugvögel besser sichtbar mache. Dieser Vorschlag sei der Einsprecherin zur Stellungnahme unterbreitet worden. Was die Einsprache des VCS betrifft, ist der Fall für Grütter klar: «Die Nutzungsplanung sieht eine Kapazität von 500 Personen vor.» Dies sei massgeblich und müsse von der Bauherrschaft eingehalten werden.

Meistgesehen

Artboard 1