Kantonallager
Das KaLa ist zu Ende – aufgeräumt wird noch bis am Mittwoch

Nach zwei abenteuerlichen Wochen im Kantonallager in Alterswil (FR) kommen die Solothurner Pfadis heute Freitag nach Hause. Doch nicht für alle ist das Lager vorbei: Rund 15 Personen bleiben noch bis nächsten Mittwoch, um die Infrastruktur abzubauen.

Anouk N’Guyen v/o Aguti
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 Nina Stampfli v/o Wicki und Yannick Bösch v/o Calmo von der Pfadi Gerlafingen/Biberist: „Es ist einfach super, mit allen Abteilungen des Kantons zusammen auf einem grossen Lagerplatz zu sein.“
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 Die Pfadis haben auch die Umgebung von Alterswil erkundet: Kletterausflug zur Pérolles-Brücke in Fribourg.
Pfadi Kanton Solothurn im Sommerlager
 An den „Dorfanlässen“ wird die Lagergeschichte weitergeführt.
 Die Pfadiabteilungen bewohnen die drei Dörfer Notos, Boreas und Zephyros – im Bild die Dorfchefinnen von Boreas.
 Die Pfadis bilden einen Menschenleuchtturm, um Greti und Oski zu helfen

Nina Stampfli v/o Wicki und Yannick Bösch v/o Calmo von der Pfadi Gerlafingen/Biberist: „Es ist einfach super, mit allen Abteilungen des Kantons zusammen auf einem grossen Lagerplatz zu sein.“

Ramona Lehmann

«Das KaLa war einmalig! Es ist einfach super, mit allen Abteilungen des Kantons zusammen auf einem grossen Lagerplatz zu sein», so Yannick Bösch v/o Calmo von der Pfadi Gerlafingen/Biberist. Auch Nina Stampfli v/o Wicki findet, dass das Gemeinschaftserlebnis das KaLa zu einem besonderen Ereignis macht: «Es war cool, mit den anderen Abteilungen Spielblöcke durchzuführen!»

Das freut die Lagerleitung, denn ein offizielles Ziel des Lagers war es, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Pfadi im Kanton zu stärken. «Wir sind zwar ein bisschen müde, aber sehr glücklich. Die vielen spannenden Begegnungen, die ein Kantonallager ermöglicht, sind unvergesslich», so Elias Niklaus v/o Tiki. Ein besonderes Lob hat er für die Helfenden und Leitenden übrig: «Sie haben alle einen super Job gemacht und auch im grössten Regen für gute Stimmung gesorgt.»

Während sich das Wetter in der ersten Lagerwoche von seiner besten Seite zeigte, war die zweite Woche ziemlich nass und bald auch schlammig. Um bei den starken Regenschauern zu verhindern, dass die Zelte überschwemmt werden, haben die Helfenden und Leitenden zahlreiche Graben gebuddelt. So wurde der ganze Lagerplatz durch ein ausgeklügeltes Entwässerungssystem von den Wassermassen befreit – die vielen kleinen Bächlein trugen dem Gluntacher schnell den Spitznamen «Venedig 2.0» ein.

«Volle Leuchtkraft voraus!»

Glücklicherweise war Petrus dann für den Grossteil des Lagerabbaus und des Schlussanlasses gnädig gestimmt und verzichtete auf weitere Regenschauer. So fand das grosse Finale am Donnerstagabend wie geplant auf der Bühne statt und die Lagergeschichte konnte zu einem guten Ende kommen: Alle Leuchtdiamanten, Glühwürmchen und Taschenlampen wurden von den Pfadis gefunden und an die Leuchtturmwärter Greti und Oski übergeben. Der Leuchtturm strahlt jetzt wieder mit voller Kraft und muss folglich nicht abgerissen werden – die Firma «Giz & Chrage» hat verloren, Greti und Oski sind gerettet!

Während rund 500 Teilnehmende am Freitag mit Extrabüssen und Zügen nach Hause reisen, bleiben etwa 60 Leitende und Helfende noch bis am Sonntag auf dem Lagerplatz, um Pfadibauten sowie Bühne, Materialzelt oder Essenszelte abzubauen.

Danach sorgen noch etwa 15 Personen dafür, dass die restliche Infrastruktur wie sanitäre Anlagen und Schlafzelte bis am Mittwoch abgebaut und abgeholt wird. Bald wird «Venedig 2.0» verschwunden sein und die Rinder von Bauer Willi wieder auf dem Gluntacher weiden. Das KaLa jedoch wird den Teilnehmenden noch lange in guter Erinnerung bleiben!