Frauenhaus

Das Frauenhaus Aargau-Solothurn hat mit Platzmangel zu kämpfen

86 Frauen haben im vergangenen Jahr im Frauenhaus Aargau-Solothurn Zuflucht gesucht. (Symbolbild)

86 Frauen haben im vergangenen Jahr im Frauenhaus Aargau-Solothurn Zuflucht gesucht. (Symbolbild)

Im Frauenhaus Aargau-Solothurn haben im vergangenen Jahr 86 Frauen mit 92 Kindern und 10 Jugendlichen Zuflucht vor häuslicher Gewalt gefunden. Davon stammten 43 aus dem Kanton Aargau, 24 aus dem Kanton Solothurn und 32 aus anderen Kantonen.

Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht der Stiftung Frauenhaus Aargau-Solothurn weiter hervorgeht, blieben die Frauen im Durchschnitt 29 Tage im Wohnhaus.

58 Prozent der Frauen, die Zuflucht fanden, waren älter als 30 Jahre. Wegen Platzmangels mussten 48 Anfragen an andere Frauenhäuser weitergeleitet werden.

Bei einem Aufwand von 1,41 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,436 Millionen Franken schloss die Betriebsrechnung 2013 mit einem Überschuss von 25'713 Franken. Im Vorjahr war ein kleines Defizit erzielt worden. Das Frauenhaus Aargau-Solothurn besteht seit knapp 31 Jahren.

Meistgesehen

Artboard 1