Im März stürmte die Sondereinheit «Falke» der Kantonspolizei Solothurn im Rahmen der Grossübung «Soletta» ein Stockwerk mit Terroristen. Doch die Übung ging nach hinten los: Die Gruppe befand sich im falschen Stock, weil die Polizei die Stockwerke von unten her zählt und das Militär von oben her.

«Wir machen solche Übungen, um im Ernstfall Fehler zu verhindern. Und wir machen die Übung Soletta nochmals, um aus Fehlern zu lernen», erklärt Diego Ochsner, Chef des Kantonalen Führungsstabs, auf Anfrage des SRF Regionaljournals Aargau Solothurn.

Vom 2. bis zum 4. September würden deshalb nochmals drei Szenarien geprobt: Terroristen besetzen ein altes Fabrikgebäude, in einer Chemie-Anlage passiert ein Unfall und eine grosse Konferenz wird gesichert. An der Grossübung seien rund 1000 militärische und 200 zivile Personen beteiligt. (ckk)