Kritik an Schutzmassnahmen
Rund 500 Menschen demonstrierten in Solothurn gegen die Maskenpflicht an der Schule

Der Kanton Solothurn hatte die Schutzmassnahmen an den Schulen verstärkt. Gegen die Maskenpflicht ab der 1. Klasse haben am Samstag rund 500 Menschen in Solothurn demonstriert. Zwischenfälle gab es keine.

Raphael Karpf
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Die Demonstrierenden zogen durch die Solothurner Altstadt.

Die Demonstrierenden zogen durch die Solothurner Altstadt.

Raphael Karpf

Der Kanton Solothurn hat die Schutzmassnahmen an den Schulen verschärft: Unter anderem gilt ab nächster Woche ab der 1. Klasse Maskenpflicht.

Dagegen regt sich Widerstand. Eine Petition wurde lanciert, die innert eines Tages 2000 Mal unterschrieben worden war. Darüber hinaus gingen am Samstagnachmittag in Solothurn rund 500 Personen auf die Strasse.

Demo wurde mündlich bewilligt

Für die Kundgebung war kein Gesuch eingegangen. Als sich die Menschen auf dem Amthausplatz zu sammeln begannen, habe man mit einigen der Anwesenden reden können, sagt Walter Lüdi, Kommandant der Stadtpolizei Solothurn. Man habe dann eine Route durch die Stadt abmachen können und die Kundgebung vor Ort mündlich bewilligt.

Auf dem Amthausplatz sammelten sich die Demonstrierenden.
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Mit der Polizei wurde eine Route abgemacht, die Demo wurde mündlich vor Ort bewilligt.
An die abgemachte Route durch die Altstadt hielten sich die Demonstrierenden.
Nach rund einer Stunde begann sich die Demo auf dem Kreuzackerplatz langsam aufzulösen.

Auf dem Amthausplatz sammelten sich die Demonstrierenden.

Raphael Karpf

An die abgemachte Route hielten sich die rund 500 Personen, unter denen auch viele Kinder waren, die von ihren Eltern mitgebracht wurden, dann auch. Mit Transparenten und Trommeln zogen sie durch die Altstadt. Vor der Berufsschule auf dem Kreuzackerplatz kam der Tross dann zum Stehen. Es wurden noch einige Reden gehalten, rund eine Stunde nach Beginn löste sich die Versammlung dann langsam auf.

Zwischenfälle wurden von der Polizei keine registriert, das Ganze sei friedlich verlaufen, sagt Lüdi. Auch Bussen oder Wegweisungen habe es keine gegeben. Lüdi: «Das Ganze ist vernünftig verlaufen.»