Coronademo in Solothurn
Mini-Demo beendet, Kantonspolizei weist 123 Personen weg: Der Live-Ticker zum Nachlesen

Der Verein «Stiller Protest» hatte für Samstag eine Demo gegen die Coronamassnahmen in Solothurn geplant - diese dann wieder abgesagt, nachdem keine Bewilligung erteilt worden war. Andere Gruppierungen planten aber trotzdem nach Solothurn zu ziehen - die Polizei hatte bekannt gegeben, eine allfällige Kundgebung zu verhindern. Die Solothurner Zeitung war vor Ort.

Noëlle Karpf, Raphael Karpf
Merken
Drucken
Teilen
Die Polizei war bereits am Vormittag auf dem Märet präsent, führte aber auch an den verschiedenen Eingängen zur Stadt sowie am Bahnhof Kontrollen durch.
18 Bilder
Nicht nur in der Stadt und am Stadtrand führt die Polizei Kontrollen durch - auch in der Umgebung wird kontrolliert, wer Richtung Stadt unterwegs ist. So etwa in Biberist.
Auch die Autofahrer, die in die Parkhäuser wollten, wurden kontrolliert und auf die geplanten illegalen Kundgebungen hingewiesen.
Ein Corso von Polizeifahrzeugen vor dem Märetplatz.
Den Wasserwerfer hat die Kapo von der Kapo Bern ausgeliehen.
Hier kontrolliert die Kapo den Eingang zum Söitörli.
Auch die Gegner:innen der Coronademo machen sich bemerkbar.
Am Mittag sind die Märetstände bereits geräumt, davor ist die Polizei auch in der Stadt präsent.
«Solothurn hält Abstand»: Dieses Plakat ist am Landhausquai zu sehen.
Wer in die Stadt will, muss erklären, was er oder sie hier verloren hat. Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte Taschen und Gepäckstücke.
Zugangskontrolle bei der Kreuzackerbrücke.
Brunnen auf dem Märetplatz ist eingekesselt. Hinein und hinaus kommt niemand mehr.
Polizisten bereiten sich vor der Kathedrale auf den Einsatz vor.
Laut Polizei kamen nur rund 20 Personen im Zentrum des Platzes zusammen, die demonstrierten und eingekesselt wurden.
VIele Polizistinnen und Polizisten kamen in Vollmontur.
Im Kreis der Eingekesselten fanden sich coronakritische Personen - und Medienschaffende.
Auch mit Schutzschildern ausgerüstet hielten die Einsatzkräfte die Stellung.
Bis um 16 Uhr war die Polizei auf dem Märetplatz präsent. Später waren dort nur noch vereinzelt Polizistinnen und Polizisten zu sehen. Auch die Eingänge - hier das Baseltor - wurden am frühen Abend nicht mehr bewacht.

Die Polizei war bereits am Vormittag auf dem Märet präsent, führte aber auch an den verschiedenen Eingängen zur Stadt sowie am Bahnhof Kontrollen durch.

Noëlle Karpf