Nach Regierungsrat-Zeit
Christian Wanner liefert Alpiq-Honorar weiterhin an Staatskasse ab

Christian Wanner wird seine Entschädigung als Verwaltungsrat der Alpiq Holding AG auch nach seinem Ausscheiden aus dem Solothurner Regierungsrat am 31. Juli dieses Jahres wie bisher der Staatskasse abliefern. Das hat der Regierungsrat so festgelegt.

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Christian Wanner ist Verwaltungsrat der Alpiq.

Christian Wanner ist Verwaltungsrat der Alpiq.

AZ

Wanner vertritt den Kanton Solothurn, der 5,6 Prozent der Alpiq-Aktien hält, seit 2006 im Verwaltungsrat und wurde 2009 und 2012 jeweils für drei Jahre wiedergewählt. Sein aktuelles Mandat dauert also bis 2015. Da diese Aufgabe Teil seines Auftrags als Regierungsrat ist, hat er das VR-Honorar – mit Ausnahme von Sitzungsgeldern und Spesen – bisher dem Kanton abgeliefert.

Für das Jahr 2012 erhielt Wanner laut Alpiq-Geschäftsbericht für seine Tätigkeit als Mitglied und Vizepräsident des Verwaltungsrates eine fixe Vergütung von 253 300 Franken, dazu Spesen von 16 100 Franken und Vorsorgeleistungen von 11 800 Franken.

Die Frage der Entschädigung nach dem Ausscheiden Wanners aus dem Regierungsrat bis zum Ende seines Alpiq-VR-Mandats 2015 war ein Traktandum der Regierungsratssitzung. Nach Auskunft von Dagobert Cahannes, dem Informationsbeauftragten des Regierungsrates, hat Wanner dem Gremium schriftlich mitgeteilt, dass er die Entschädigung gleich wie bisher der Staatskasse abliefern werde. Der Regierungsrat habe dies zur Kenntnis genommen und als Beschluss festgehalten, erklärte Cahannes. (cva)

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